Über uns

Wir sind eine kontinuierlich wachsende Beteiligungsholding. Unser Fokus liegt sowohl in der Weiterentwicklung der bestehenden Gruppenunternehmen als auch in der Akquisition neuer Beteiligungen.

Unternehmer mit langer Historie

Wir haben die VTC seit Mitte der 1990er Jahre gemeinsam auf­gebaut. Zu Beginn haben wir im Auftrag von Investoren als klas­sische Private Equity-Gesellschaft agiert, seit Anfang der 2000er-Jahre verfolgen wir jedoch unsere ursprüng­liche Vision: Wir inves­tieren aus­schließlich unsere eigenen, selbst erwirt­schaf­teten Mittel und sind dadurch selbst zu Unter­nehmern geworden. Uns treibt die lang­fristige Weiter­entwicklung der VTC und ihrer Gruppen­unter­nehmen und nicht die kurz­fristige Perspektive auf einen schnellen Exit.

Holding mit Mehrwert

Wir verstehen uns als Sparrings­partner des Managements unserer Betei­li­gungen. Dabei unter­stützen wir bei der Strategie­ent­wicklung oder selektiv in stra­te­gischen Projekten. Die Grup­penun­ternehmen agieren eigenständig und autark, die Holding hält keine Zentral­funktionen vor. Wir vermeiden operative und finanzielle Ver­flech­tungen zwischen unseren Betei­li­gungs­unternehmen und stärken statt­dessen die Flexi­bili­tät und Hand­lungs­fähigkeit des Managements vor Ort.

Professionelle Akquisitionsprozesse

Mit unserer langjährigen Erfah­rung und unserem soliden finan­ziellen Back­ground – die Holding ist voll­ständig eigenkapital­finanziert – sind wir in Veräuße­rungs­pro­zessen seriöse und zuver­lässige Gesprächs­partner für Unter­nehmer oder Konzerne. Da wir selbst Unternehmer sind, können wir uns gut in die Situation unserer Gegenüber hinein­ver­setzen. Aufgrund unserer Struktur können wir schnell entscheiden und individuell angepasste Betei­li­gungs­modelle anbieten.

Werteorientierte Firmenkultur

Unser Team ist über die letzten zwei Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen. Unsere Firmenkultur basiert auf Werten, die wir auch in unsere Gruppen­unter­nehmen trans­por­tieren. Für uns steht nicht nur die Erreichung kurzfristiger finanzieller Ziele im Vordergrund, sondern wir achten auf die lang­fris­tigen Aus­wir­kun­gen unseres Handelns. Unsere Investition in ein Unter­nehmen bedeutet gleichzeitig ein starkes Commitment gegenüber den Kunden, Mitar­beitern und Fremd­kapi­tal­gebern.

Unser Wertekatalog

VTC in Zahlen

EUR > 500 Mio.
Jahresumsatz
3.700
Mitarbeiter
EUR 300 Mio.
Eigenkapital
bis EUR 50 Mio.
Eigenkapital pro Transaktion

Das VTC-Team

Christian Kalasch
Christian Kalasch
Senior Investment Manager

Christian Kalasch ist seit 2016 bei der VTC. Er begleitet Unter­nehmens­transaktionen und ist in die Entwicklung der Beteiligungs­unternehmen u.a. bei der Betreuung von Add-on-Projekten eingebunden.

Von 2011 bis 2015 war er im M&A der Commerzbank (Frankfurt und London) und bei der Investment Bank William Blair in Frankfurt, London und Chicago tätig. Er betreute eine Vielzahl von M&A-Transaktionen sowohl auf der Käufer- als auch auf der Ver­käufer­seite und beriet seine Klienten bei stra­tegi­schen Portfolio-Optimierungen. Seine Branchen­schwerpunkte lagen dabei im Bereich Industrie, Gesund­heits­wesen und im Dienst­leis­tungs­sektor.

Christian Kalasch hält einen Bachelor of Science in Betriebs­wirt­schafts­lehre (Schwerpunkt: Finance & Accounting) der Ludwig-Maximilians-Universität, München sowie einen Master of Science in Finance der University St Andrews, Schottland.

Christian A. König
Christian A. König
Investment Analyst

Christian König ist seit 2019 Teil des Teams von VTC. Er arbeitet an laufenden Transaktionen und ist mit der Sondierung potentieller Beteiligungen und Märkte betraut.

Vor seinem Einstieg bei VTC sammelte er bereits erste Erfahrungen im Beteiligungsgeschäft. Zu seinen Stationen zählen unter anderem Maxburg Capital Partners, Waterland Private Equity sowie die Leveraged Finance Division der UniCredit Bank.

Herr König hält Bachelor Abschlüsse in Volks- und Betriebswirtschaft sowie einen Master of Science mit Schwerpunkt Finance & Accounting der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Jürgen Leuze
Jürgen Leuze
Managing Partner

Jürgen Leuze hat in den Anfangsjahren der VTC an verschiedenen Indus­trie­konsoli­die­rungen mitgewirkt und zeitweise auch Geschäfts­führungs­mandate in Betei­ligungs­unter­nehmen übernommen. In den letzten Jahren hat Jürgen Leuze an diversen Unter­nehmens­trans­aktionen mitgewirkt und dabei breite Erfahrung in den Berei­chen Erneuerbare Energien sowie Industrie aufgebaut. Jürgen Leuze verant­wortet die Beteili­gung der VTC an der Baettr Holding GmbH.

Vor seinem Studium war Jürgen Leuze für die HypoVereinsbank AG in München tätig. Er kommt aus einer Unter­nehmer­familie in Baden-Württemberg und ist aktiver Gesell­schafter in der familien­eigenen Industriegruppe.

Jürgen Leuze hat einen Abschluss als lic.oec. (HSG) in Betriebswirtschaft mit der Vertiefung in Finanz- und Rech­nungs­wesen der Universität St. Gallen, Schweiz.

Stefan Leuze
Stefan Leuze
Managing Partner

Stefan Leuze hat zahlreiche Transaktionen der VTC in Deutsch­land und in der Schweiz begleitet, viele davon im Maschinen- und Anla­gen­bau. Er verantwortet die Betei­ligungen der VTC an der Sesotec GmbH und der JK-Gruppe.

Vor seiner Zeit bei der VTC war Stefan Leuze Partner einer Bera­tungs­firma und dort unter anderem als Interim Geschäfts­führer mit der Neu­aus­richtung mittel­stän­discher Unterneh­men betreut. Zu Beginn seiner Karriere war er für die Strate­gieberatung Bain & Company in München und London sowie für die HypoVereinsbank AG in München tätig. Darüber hinaus ist er im Verwal­tungs­rat der fami­lien­eigenen Unter­nehmens­gruppe tätig.

Stefan Leuze hat einen Abschluss als Diplom-Kaufmann der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Julius Mährlein
Julius Mährlein
Senior Investment Manager

Julius Mährlein ist seit 2015 für die VTC tätig. Er begleitet Unter­neh­mens­transak­tionen und ist in die Ent­wick­lung der Beteili­gung­sunter­nehmen eingebunden.

Von 2011 bis 2014 war er für die Investment Bank GCA Altium tätig und hat an einer Vielzahl von M&A-Transaktionen auf der Käufer- wie auch Verkäuferseite mitgewirkt. Zudem hat er in seiner Zeit bei GCA Altium umfangreiche Kapital­markt­erfahrung erworben. Seine Branchen­schwer­punkte waren dabei Kon­sum­güter und Handel.

Julius Mährlein hält einen Bachelor sowie einen Master of Science in International Business der Universiteit Maastricht, Niederlande.

Verena Ogilvy
Verena Ogilvy
Leiterin Finanzen

Verena Ogilvy ist seit 2018 für die VTC tätig. Sie verantwortet auf Holdingebene die Bereiche Konzernrechnungswesen, Steuern, Treasury und Finanzierung.

Davor war Verena Ogilvy viele Jahre in der Wirtschaftsprüfung bei EY in Stuttgart, Melbourne und München tätig. Sie betreute in dieser Zeit sowohl mittelständische Unternehmen als auch DAX-Konzerne.

Verena Ogilvy hält einen Abschluss als Diplom Betriebswirtin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim sowie einen Master of Science in International Finance der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Sie ist Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin.

Richard G. Ramsauer
Richard G. Ramsauer
Managing Partner

Richard Ramsauer hat für die VTC zahlreiche Unternehmens­trans­ak­tionen in den Berei­chen Industrie, Infra­struktur­technik und Elektronik durchgeführt. Er betreut die Betei­li­gung der VTC an der FRIWO AG. Richard Ramsauer ver­ant­wortet auch die Öffentlichkeits­arbeit der VTC.

Zuvor war Richard Ramsauer mehrere Jahre für die Strategie­beratung Bain & Company in München und Stockholm tätig. Während seiner Beratungs­tätigkeit verantwortete er Effizienz­programme und Strategie­projekte im Industrie- und Rohstoff­sektor. Darüber hinaus ist Richard Ramsauer im familien­eigenen Forstbetrieb aktiv.

Richard Ramsauer hat einen Abschluss als lic.oec. (HSG) in Betriebs­wirtschaft der Uni­versität St. Gallen, Schweiz, sowie einen MBA der University of Chicago, USA. Richard Ramsauer ist österreichischer Staatsbürger.

Dr. Thomas Robl
Dr. Thomas Robl
Managing Partner

Vor Gründung der VTC im Jahr 1992 war Thomas Robl mehrere Jahre für die IMM Industrie Management München tätig, damals eine der ersten deutschen Betei­li­gungs­gesell­schaften.

Während seiner Tätigkeit bei der VTC hat Thomas Robl seine umfang­reiche Trans­aktions­erfahrung im Rahmen von zahl­reichen Unter­neh­mens­trans­ak­tionen einge­bracht. In den Anfangsjahren der VTC hat er eine Reihe von Industrie­konsoli­dierungen umgesetzt und bei einzelnen Betei­li­gungen auch operative Ver­ant­wortung übernommen. Thomas Robl hat bei der Gründung eines führenden Emissions­hauses für Private Equity Dachfonds mitgewirkt und sitzt heute im Auf­sichtsrat der Gesell­schaft.

Thomas Robl hat einen Abschluss als Dr. rer. nat. in Physik der Technischen Universität München sowie einen MBA von INSEAD, Frankreich.

Dr. Ulrich Wolfrum
Dr. Ulrich Wolfrum
Partner

Ulrich Wolfrum ist seit 2000 bei der VTC und hat bei zahlreichen Unter­nehmens­transaktionen mitgewirkt sowie diverse strategische Projekte und Add-on-Akqui­si­tionen bei Beteiligungs­firmen verantwortet. Er ist heute Ansprech­partner für M&A-Berater bzw. Invest­ment­banken und verantwortet den Bereich Deal Generation bei der VTC.

Nach seinem Studium war Ulrich Wolfrum mehrere Jahre für die Strate­gie­beratung A.T. Kearney in München und Düsseldorf tätig. Sein Schwerpunkt lag auf Kunden in den Bereichen Konsum­güter, Handel und Energie, bei denen er neben Effizienz­steige­rungen auch an der Entwicklung und Umsetzung von Strategie­projekten mitwirkte. Er konnte hierbei auf die Erfahrungen aus seinem elterlichen Unternehmen zurückgreifen.

Ulrich Wolfrum hat einen Abschluss als Dr. oec. publ. sowie Diplom-Kaufmann der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Unsere Mehrheitsbeteiligungen

Baettr Holding GmbH

Baettr  ist ein führender Komponentenlieferant für die Windindustrie. Die Firma ist spezialisiert auf die Serienproduktion von kundenspezifischen Großgusskomponenten für On- und Offshore Märkte inkl. CNC-Bearbeitung, Oberflächenbehandlung sowie Vormontageleistungen. Die internationale Präsenz mit drei Gießereien, drei Bearbeitungsstandorten und zwei Standorten zur Oberflächenbearbeitung in Europa und Asien ermöglicht es Baettr, weltweit Kunden zu beliefern.

Sitz
Stade (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
220
Mitarbeiter
1.100
FRIWO AG

Die FRIWO AG entwickelt, produziert und vertreibt als international agierender Systemanbieter von Hard- und Softwarelösungen leistungsfähige und hochwertige Produkte entlang des elektrischen Antriebsstrangs. Wesentliche Anwendungsbereiche sind die Elektromobilität, mobile Werkzeuge, die Medizintechnik und diverse industrielle Applikationen. Durch eine globale Produktions- bzw. Beschaffungsstruktur ist es der FRIWO möglich, technologisch führende Produkte zu überzeugenden Preisen anbieten zu können.

Sitz
Ostbevern (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
100
Mitarbeiter
1.700
JK-Gruppe GmbH

Die JK-Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Investitionsgütern für die Besonnungs-, Fitness- und Beauty-Branche. Am Standort Windhagen entwickelt und produziert das Unternehmen Geräte unter den Markennamen „Ergoline“, „Beauty Angel“, „Sonnenengel“ und „Wellsystem“. Die Anwendungsbereiche umfassen kosmetische Besonnungen, Rotlicht- und Nahinfrarot-Anwendungen für schönere Haut sowie Wasserstrahl-Massagen.

Sitz
Windhagen (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
115
Mitarbeiter
400
Sesotec GmbH

Die Sesotec produziert Geräte und Systeme für die Fremdkörper­detektion /-separation, die Produkt­inspek­tion und die Sortierung von Stoffströmen für die Lebens­mittel-, Kunststoff-, Pharma-, Holz- und Recy­cling­industrie. Die weltweit marktführende Stellung von Sesotec basiert auf hoher Kompetenz in einem breiten Technologie-Spektrum. Nach wie vor werden alle Systeme und Geräte in Deutschland entwickelt, konstruiert und hergestellt. Der Exportanteil der Produkte beträgt über 50 Prozent.

Sitz
Schönberg (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
85
Mitarbeiter
500

Welche Unternehmen suchen wir?

Wir wollen weiter wachsen und suchen laufend neue Beteiligungs­­möglichkeiten. Unsere Entschei­dungs­wege sind kurz und wir bearbeiten bei uns eingehende Beteiligungs­opportunitäten schnell und diskret.

Uns zeichnet eine kreative und flexible Heran­gehens­weise an jede neue Beteili­gungs­situation aus. Da wir im Unterschied zu Private Equity-Firmen eigenes Geld investieren, sind wir nicht Exit-orientiert, sondern verfolgen eine lang­fristige Ent­wick­lungsperspektive.

Wir suchen Unter­nehmen, die die nach­fol­genden Kriterien erfüllen:

Branchen:

Wir haben keinen Branchen­fokus. In der Vergan­genheit konnten wir umfang­reiche Erfahrungen in produk­tions­orientierten Branchen, verschiedenen Dienst­leistungen und im Handel sammeln.

Unternehmensgröße:

Die Gruppenunternehmen der VTC weisen aktuell einen Umsatz zwischen EUR 85 Mio. und EUR 220 Mio. auf. Auch im Fall von nachvoll­ziehbarem Wachs­tums­potential sollte ein poten­tieller Betei­ligungs­kandidat einen Umsatz von mehr als EUR 10 Mio. aufweisen.

Für unsere Tochter­unternehmen suchen wir je nach Ausgangs­lage auch kleinere Akqui­sitions­kandi­daten.

Beteiligungshöhe und regionaler Fokus:

Bei unseren Investitionen streben wir Mehrheits­betei­ligungen an, die Übernahme quali­fizierter Minder­heits­beteili­gungen ist jedoch auch möglich. Wir inves­tieren pro Transaktion Eigen­mittel von bis zu EUR 50 Mio., größere Inves­titionen prüfen wir zusammen mit Partnern.

Unser regionaler Investi­tions­schwer­punkt liegt in Deutschland und den angrenzenden Ländern.

Aktuelles

DC/DC-Konverter für die Elektromobilität

DC/DC-Konverter für die Elektromobilität

Versorgung einer zusätzlichen 12 V Spannung aus der 48 V Traktionsbatterie

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DC/DC-Konverter für die Elektromobilität

DC/DC-Konverter für die Elektromobilität

Nachdem sich Elektrofahrräder schon seit längerer Zeit enormer Beliebtheit erfreuen, verbreiten sich nun auch E-Scooter zunehmend auf den Straßen. Zusätzlich zur Versorgungsspannung für den Antrieb benötigen diese Fahrzeuge eine niedrigere Spannung von 12 V für Blinker und Scheinwerfer, welche typischerweise durch eine entsprechende Bleibatterie gepuffert wird. Ein neuer DC/DC-Konverter aus dem Hause FRIWO übernimmt die Versorgung dieser Zusatzbatterie aus der 48 V Traktionsbatterie.

Zurzeit ist das Thema Elektromobilität in aller Munde. Hintergrund sind zum einen die begrenzten fossilen Energieträger, speziell Erdöl, zum anderen aber auch die bei der Verbrennung entstehenden CO2-Gase, welche als Treibhausgase zur Erderwärmung beitragen sowie die damit zusammenhängende Umweltverschmutzung (beispielsweise durch Rußpartikel, Stickoxide etc.).

Unter den Fahrzeugen fristen die Elektroautos derzeit aber immer noch ein Nischendasein. Es gibt weltweit nur wenige Modelle und Hersteller. Ein Grund für diese Situation liegt sicherlich auch darin, dass der Level an gefordertem Komfort - gegebenenfalls auch Luxus – inzwischen sehr hoch liegt. Beispiele hierfür sind etwa die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gewohnten Extras wie Klimaanlage, Sitzheizung oder beheizbare Front- und Heckscheibe.

Im Gegensatz zu den Elektroautos haben sich Elektrofahrräder jedoch rasant verbreitet. Und die jährlichen Absatzzahlen steigen immer weiter: Nach Angaben des Branchenverbands ZIV wurden im letzten Jahr alleine in Deutschland 605.000 E-Bikes verkauft. Damit ist der Anteil der E-Bikes am deutschen Gesamtmarkt von 12,5 Prozent in 2015 auf 15 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Rechnet man Kinderräder und Rennräder aus dem Markt heraus, ist der Anteil sogar noch deutlich höher. Laut ZIV sind damit zum Jahresanfang 2017 auf Deutschlands Radwegen insgesamt drei Millionen E-Bikes unterwegs.  Auch hier wird natürlich dem Komfortbedürfnis Rechnung getragen, in dem man durchaus flott, dabei aber kraftsparend unterwegs ist.*

Eine Erweiterung dieses Produktspektrums hin zu mehr Reichweite und Geschwindigkeit sind E-Scooter, auch Elektro-Mopeds oder Elektro-Leichtkrafträder genannt. Sind diese Fahrzeuge in Asien schon seit geraumer Zeit verbreitet, erfreuen sie sich auch hierzulande nach und nach zunehmender Beliebtheit. Mit der Verbesserung der benötigten Lade-Infrastruktur steigen auch die Zahlen der umweltfreundlichen Elektroroller auf den inländischen Straßen. Vor allem in Großstädten werden die leisen Zweiräder immer häufiger gesichtet, neben privaten Haltern steigen wechseln auch immer mehr Lieferdienste zur umweltfreundlichen Alternative. Zudem gibt es immer mehr E-Scooter-Verleihe und Sharing-Modelle: Neben den Metropolen Berlin, Hamburg und München zählen auch viele Großstädte in Nordrhein-Westfalen zu den treibenden Kräften.

E-Scooter entnehmen die für ihren Betrieb benötigte Energie typischerweise einem 13-zelligen aufladbaren Akku. 13 Zellen mit einer Nennspannung von 46,8 V fallen noch unter die sogenannte Sicherheitskleinspannung, bieten jedoch schon ein Spannungsniveau, bei dem die resultierenden Ströme bei vorgegebener Leistung beherrschbar sind. Diese Zellenzahl etabliert sich aktuell als Industriestandard. Bei E-Scootern wird für Fahrtrichtungsanzeige (Blinker) und Scheinwerfer zusätzlich noch ein 12 V Spannungsniveau benötigt. Diese 12 V werden, wie heutzutage üblich, durch eine 12 V Bleibatterie gepuffert. Es ergibt sich somit die Notwendigkeit, die 12 V Batterie aus der 48 V Traktionsbatterie zu versorgen. Zu diesem Zweck hat FRIWO einen neuen DC/DC Konverter entwickelt, der genau diese Aufgabe übernimmt und dabei mannigfaltige Vorteile bietet:

  1. Neben der nominalen Ladeleistung von 150 W (13,8 V x 11 A Ladestrom) ist der Konverter in der Lage, einen kurzzeitigem Peakstrom in Höhe von 13,2 A (+20% Boost) zu liefern, was beispielsweise im Falle einer tiefenentladenen Batterie sowie bei kurzfristig auftretenden Bedarfsspitzen der Last von Vorteil ist.
  2. Der Wirkungsgrad des Konverters beträgt bis über 95%. Die hohe Leistungsdichte ermöglicht eine sehr kompakte Bauform. Für die kompakte Bauform sorgt auch die Kühlungsart des Konverters, denn diese erfolgt mittels natürlicher Konvektion. Der Konverter benötigt somit keinen Lüfter, zudem wird bei diesem Konverter auch keine externe Metallbefestigung zwecks Kühlung durch Vergrößerung der Oberfläche vorgenommen. Der hohe Wirkungsgrad ist auch die Basis für eine lange Lebensdauer und damit für eine hohe Zuverlässigkeit.
  3. Der weite Temperaturbereich für den Betrieb reicht von -20°C bis 80°C. Damit funktioniert der Konverter sowohl im tiefsten Winter als auch im heißesten Sommer – das Elektrofahrzeug ist stets einsatzbereit. Ab einer Temperatur 60°C reduziert das Gerät bei natürlicher Konvektion selbstständig die Ausgangsleistung (sogenanntes Derating).
  4. Das vergossene Gerät verfügt über einen Schutz gemäß IP67 und ist damit robust gegenüber den typischen Automobilanforderungen: Temperaturwechsel, Salzsprühnebel sowie Rüttel- und Schockbelastungen werden nicht mehr zum Problem
  5. Die elektrischen Eigenschaften sind ebenfalls von weitreichendem Vorteil: Neben dem weiten DC-Eingangsspannungsbereich von 30-60V verfügt der Konverter über eine sehr genaue Ausgangspannungsregelung mit <1% Abweichung. Ein niedriger Rückstrom von <100µA aus der 12V Batterie verhindert zudem eine ungewollte Entladung.
  6. Der Konverter verfügt über einen µController für zahlreiche Funktionen. Dazu zählen etwa ein Selbsttest nach dem Einschalten, die einstellbare (während der Produktion) Ausgangsspannung und -strombegrenzung, eine für den Parallelbetrieb optimierte Ausgangskennlinie, die Temperaturüberwachung des Gerätes mit Deratingfunktion sowie die Erfüllung kurzzeitiger Spitzenstromanforderungen, bis das Derating einsetzt.
  7. Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) beinhaltet sowohl die Störaussendung als auch die Störfestigkeit des Gerätes gegenüber externen Störungen. Bei beiden Anforderungen erfüllt das Gerät die automobilen Standards: Niedrige Störaussendung (speziell auch im UKW Band) und eine hohe Störfestigkeit gegenüber Einstrahlungen und Überspannungspulsen.
  8. Das Gerät verfügt über eine Kommunikationsschnittstelle: Fest angeschlossen an das 48 V und 12 V-Bordnetz, wird der Konverter durch ein „Enable“-Signal aktiviert und quittiert mit einem „Power Good“-Signal den einwandfreien Betrieb
  9. Zur Sicherheit wurden auch redundante Schalter eingebaut. Diese verhindern einen Kurzschluss zwischen Eingangs- und Ausgangsbordnetz, falls einer der Leitungstransistoren zerstört wird und sich ein Kurzschluss bildet.
  10. Für höchste Sicherheit sorgen auch die weiteren Schutzfunktionen: Das Gerät ist dauerkurzschlussfest und verfügt sowohl über Überspannungs- als auch Übertemperaturschutz. Zudem erhöhen der Softstart nach Einschalten und der mechanische Verpolschutz für die Ein- und Ausgangsstecker die Sicherheit. Auch ein zusätzlicher elektronischer Verpolschutz kann vorgesehen werden.

Mit dem neuen DC/DC-Konverter hat FRIWO eine ideale Komponente für Light Electric Vehicles (LEV) entwickelt, welche das bestehende Produktportfolio mit Batterieladegeräten und Akkupacks optimal ergänzt und FRIWOs Integration als Systemanbieter in den Zukunftsmarkt Elektromobilität weiter vorantreibt. * E-scooter startups conquer Germany's cities, https://www.wired.de/collection/tech/e-roller-startups-erobern-deutschlands-staedte

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VTC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG
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