Über uns

Wir sind eine kontinuierlich wachsende Beteiligungsholding. Unser Fokus liegt sowohl in der Weiterentwicklung der bestehenden Gruppenunternehmen als auch in der Akquisition neuer Beteiligungen.

Unternehmer mit langer Historie

Wir haben die VTC seit Mitte der 1990er Jahre gemeinsam auf­gebaut. Zu Beginn haben wir im Auftrag von Investoren als klas­sische Private Equity-Gesellschaft agiert, seit Anfang der 2000er-Jahre verfolgen wir jedoch unsere ursprüng­liche Vision: Wir inves­tieren aus­schließlich unsere eigenen, selbst erwirt­schaf­teten Mittel und sind dadurch selbst zu Unter­nehmern geworden. Uns treibt die lang­fristige Weiter­entwicklung der VTC und ihrer Gruppen­unter­nehmen und nicht die kurz­fristige Perspektive auf einen schnellen Exit.

Holding mit Mehrwert

Wir verstehen uns als Sparrings­partner des Managements unserer Betei­li­gungen. Dabei unter­stützen wir bei der Strategie­ent­wicklung oder selektiv in stra­te­gischen Projekten. Die Grup­penun­ternehmen agieren eigenständig und autark, die Holding hält keine Zentral­funktionen vor. Wir vermeiden operative und finanzielle Ver­flech­tungen zwischen unseren Betei­li­gungs­unternehmen und stärken statt­dessen die Flexi­bili­tät und Hand­lungs­fähigkeit des Managements vor Ort.

Professionelle Akquisitionsprozesse

Mit unserer langjährigen Erfah­rung und unserem soliden finan­ziellen Back­ground – die Holding ist voll­ständig eigenkapital­finanziert – sind wir in Veräuße­rungs­pro­zessen seriöse und zuver­lässige Gesprächs­partner für Unter­nehmer oder Konzerne. Da wir selbst Unternehmer sind, können wir uns gut in die Situation unserer Gegenüber hinein­ver­setzen. Aufgrund unserer Struktur können wir schnell entscheiden und individuell angepasste Betei­li­gungs­modelle anbieten.

Werteorientierte Firmenkultur

Unser Team ist über die letzten zwei Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen. Unsere Firmenkultur basiert auf Werten, die wir auch in unsere Gruppen­unter­nehmen trans­por­tieren. Für uns steht nicht nur die Erreichung kurzfristiger finanzieller Ziele im Vordergrund, sondern wir achten auf die lang­fris­tigen Aus­wir­kun­gen unseres Handelns. Unsere Investition in ein Unter­nehmen bedeutet gleichzeitig ein starkes Commitment gegenüber den Kunden, Mitar­beitern und Fremd­kapi­tal­gebern.

Unser Wertekatalog

VTC in Zahlen

EUR > 500 Mio.
Jahresumsatz
> 4.500
Mitarbeiter
EUR 300 Mio.
Eigenkapital
bis EUR 50 Mio.
Eigenkapital pro Transaktion

Das VTC-Team

Natalia Chaban
Natalia Chaban
Finance Director

Natalia Chaban ist seit Juli 2021 für die VTC Gruppe in der Funktion als Finance Director tätig. Sie verantwortet auf Holdingebene die Bereiche Finanzen, Steuern, Treasury sowie Konzernabschluss.

Davor war Natalia Chaban viele Jahre in der Wirtschaftsprüfung und in der prüfungsnahen Beratung bei einer der Big Four Gesellschaften sowie bei großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften zuletzt als Associate Partnerin tätig. Sie betreute in dieser Zeit als Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin sowohl mittelständische familiengeführte Unternehmen als auch kapitalmarktorientierte Unternehmensgruppen.

Natalia Chaban hält einen Abschluss als Diplom Wirtschaftswissenschaftlerin von der Universität zu Ulm und absolvierte erfolgreich beide Berufsexamina als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin.

Sara Grauenhorst
Sara Grauenhorst
HR Manager

Sara ist seit 2021 Teil des Teams der VTC. Sie verantwortet den Bereich Personal und ist HR-seitig in die Betreuung der Beteiligungsgesellschaften eingebunden.

Vor ihrem Einstig bei der VTC war Sara für Eversheds Sutherland in München tätig und verantwortete dort sämtliche HR-Themen der Fachbereiche Litigation & Dispute Management sowie Arbeitsrecht. Während dieser Zeit begleitete sie die Kanzlei im Rahmen verschiedener Umstrukturierungen strategisch sowie operativ bei allen personalrelevanten Maßnahmen.

Frau Grauenhorst hält einen Bachelor of Laws mit dem Schwerpunkt Human Resource Management der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, München.

Philipp Härtel
Philipp Härtel
Investment Analyst

Philipp Härtel ist seit 2020 Teil des Teams von VTC. Er arbeitet an laufenden Transaktionen und ist mit der Sondierung potentieller Beteiligungen und Märkte betraut.

Vor seinem Einstieg bei VTC war er im M&A Team von Harris Williams in Frankfurt tätig. Zu seinen weiteren Stationen zählen unter anderem die Beteiligungsgesellschaft Gimv, KPMG und ING Corporate Finance.

Herr Härtel hält einen Bachelor of Science in Ökonometrie der Universität Maastricht sowie einen Master of Science in Corporate Finance der Rotterdam School of Management.

Jürgen Leuze
Jürgen Leuze
Managing Partner

Jürgen Leuze hat in den Anfangsjahren der VTC an verschiedenen Indus­trie­konsoli­die­rungen mitgewirkt und zeitweise auch Geschäfts­führungs­mandate in Betei­ligungs­unter­nehmen übernommen. In den letzten Jahren hat Jürgen Leuze an diversen Unter­nehmens­trans­aktionen mitgewirkt und dabei breite Erfahrung in den Berei­chen Erneuerbare Energien sowie Industrie aufgebaut. Jürgen Leuze verant­wortet die Beteili­gung der VTC an der Baettr Holding GmbH.

Vor seinem Studium war Jürgen Leuze für die HypoVereinsbank AG in München tätig. Er kommt aus einer Unter­nehmer­familie in Baden-Württemberg und ist aktiver Gesell­schafter in der familien­eigenen Industriegruppe.

Jürgen Leuze hat einen Abschluss als lic.oec. (HSG) in Betriebswirtschaft mit der Vertiefung in Finanz- und Rech­nungs­wesen der Universität St. Gallen, Schweiz.

Stefan Leuze
Stefan Leuze
Managing Partner

Stefan Leuze hat zahlreiche Transaktionen der VTC in Deutsch­land und in der Schweiz begleitet, viele davon im Maschinen- und Anla­gen­bau. Er verantwortet die Betei­ligungen der VTC an der Sesotec GmbH und der JK-Gruppe.

Vor seiner Zeit bei der VTC war Stefan Leuze Partner einer Bera­tungs­firma und dort unter anderem als Interim Geschäfts­führer mit der Neu­aus­richtung mittel­stän­discher Unterneh­men betreut. Zu Beginn seiner Karriere war er für die Strate­gieberatung Bain & Company in München und London sowie für die HypoVereinsbank AG in München tätig. Darüber hinaus ist er im Verwal­tungs­rat der fami­lien­eigenen Unter­nehmens­gruppe tätig.

Stefan Leuze hat einen Abschluss als Diplom-Kaufmann der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Julius Mährlein
Julius Mährlein
Investment Director

Julius Mährlein ist seit 2015 für die VTC tätig. Er begleitet Unter­neh­mens­transak­tionen und ist in die Ent­wick­lung der Beteili­gung­sunter­nehmen eingebunden.

Von 2011 bis 2014 war er für die Investment Bank GCA Altium tätig und hat an einer Vielzahl von M&A-Transaktionen auf der Käufer- wie auch Verkäuferseite mitgewirkt. Zudem hat er in seiner Zeit bei GCA Altium umfangreiche Kapital­markt­erfahrung erworben. Seine Branchen­schwer­punkte waren dabei Kon­sum­güter und Handel.

Julius Mährlein hält einen Bachelor sowie einen Master of Science in International Business der Universiteit Maastricht, Niederlande.

Richard G. Ramsauer
Richard G. Ramsauer
Managing Partner

Richard Ramsauer hat für die VTC zahlreiche Unternehmens­trans­ak­tionen in den Berei­chen Industrie, Infra­struktur­technik und Elektronik durchgeführt. Er betreut die Betei­li­gung der VTC an der FRIWO AG. Richard Ramsauer ver­ant­wortet auch die Öffentlichkeits­arbeit der VTC.

Zuvor war Richard Ramsauer mehrere Jahre für die Strategie­beratung Bain & Company in München und Stockholm tätig. Während seiner Beratungs­tätigkeit verantwortete er Effizienz­programme und Strategie­projekte im Industrie- und Rohstoff­sektor. Darüber hinaus ist Richard Ramsauer im familien­eigenen Forstbetrieb aktiv.

Richard Ramsauer hat einen Abschluss als lic.oec. (HSG) in Betriebs­wirtschaft der Uni­versität St. Gallen, Schweiz, sowie einen MBA der University of Chicago, USA. Richard Ramsauer ist österreichischer Staatsbürger.

Dr. Thomas Robl
Dr. Thomas Robl
Managing Partner

Vor Gründung der VTC im Jahr 1992 war Thomas Robl mehrere Jahre für die IMM Industrie Management München tätig, damals eine der ersten deutschen Betei­li­gungs­gesell­schaften.

Während seiner Tätigkeit bei der VTC hat Thomas Robl seine umfang­reiche Trans­aktions­erfahrung im Rahmen von zahl­reichen Unter­neh­mens­trans­ak­tionen einge­bracht. In den Anfangsjahren der VTC hat er eine Reihe von Industrie­konsoli­dierungen umgesetzt und bei einzelnen Betei­li­gungen auch operative Ver­ant­wortung übernommen. Thomas Robl hat bei der Gründung eines führenden Emissions­hauses für Private Equity Dachfonds mitgewirkt und sitzt heute im Auf­sichtsrat der Gesell­schaft.

Thomas Robl hat einen Abschluss als Dr. rer. nat. in Physik der Technischen Universität München sowie einen MBA von INSEAD, Frankreich.

Dr. Ulrich Wolfrum
Dr. Ulrich Wolfrum
Partner

Ulrich Wolfrum ist seit 2000 bei der VTC und hat bei zahlreichen Unter­nehmens­transaktionen mitgewirkt sowie diverse strategische Projekte und Add-on-Akqui­si­tionen bei Beteiligungs­firmen verantwortet. Er ist heute Ansprech­partner für M&A-Berater bzw. Invest­ment­banken und verantwortet den Bereich Deal Generation bei der VTC.

Nach seinem Studium war Ulrich Wolfrum mehrere Jahre für die Strate­gie­beratung A.T. Kearney in München und Düsseldorf tätig. Sein Schwerpunkt lag auf Kunden in den Bereichen Konsum­güter, Handel und Energie, bei denen er neben Effizienz­steige­rungen auch an der Entwicklung und Umsetzung von Strategie­projekten mitwirkte. Er konnte hierbei auf die Erfahrungen aus seinem elterlichen Unternehmen zurückgreifen.

Ulrich Wolfrum hat einen Abschluss als Dr. oec. publ. sowie Diplom-Kaufmann der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Karriere

Derzeit bieten wir folgende offenen Stellen an:

Investment Associate (m/w/d)

Unsere Mehrheitsbeteiligungen

Baettr Holding GmbH

Baettr  ist ein führender Komponentenlieferant für die Windindustrie. Die Firma ist spezialisiert auf die Serienproduktion von kundenspezifischen Großgusskomponenten für On- und Offshore Märkte inkl. CNC-Bearbeitung, Oberflächenbehandlung sowie Vormontageleistungen. Die internationale Präsenz mit drei Gießereien, zwei Bearbeitungsstandorten und zwei Standorten zur Oberflächenbearbeitung in Europa und Asien ermöglicht es Baettr, weltweit Kunden zu beliefern.

Sitz
Stade (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
240
Mitarbeiter
1.100
FRIWO AG

Die FRIWO AG entwickelt, produziert und vertreibt als international agierender Systemanbieter von Hard- und Softwarelösungen leistungsfähige und hochwertige Produkte entlang des elektrischen Antriebsstrangs. Wesentliche Anwendungsbereiche sind die Elektromobilität, mobile Werkzeuge, die Medizintechnik und diverse industrielle Applikationen. Durch eine globale Produktions- bzw. Beschaffungsstruktur ist es der FRIWO möglich, technologisch führende Produkte zu überzeugenden Preisen anbieten zu können.

Sitz
Ostbevern (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
100
Mitarbeiter
>2.500
JK-Gruppe GmbH

Die JK-Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Investitionsgütern für die Besonnungs-, Fitness- und Beauty-Branche. Am Standort Windhagen entwickelt und produziert das Unternehmen Geräte unter den Markennamen „Ergoline“, „Beauty Angel“, „Sonnenengel“ und „Wellsystem“. Die Anwendungsbereiche umfassen kosmetische Besonnungen, Rotlicht- und Nahinfrarot-Anwendungen für schönere Haut sowie Wasserstrahl-Massagen.

Sitz
Windhagen (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
85
Mitarbeiter
350
Sesotec GmbH

Die Sesotec produziert Geräte und Systeme für die Fremdkörper­detektion /-separation, die Produkt­inspek­tion und die Sortierung von Stoffströmen für die Lebens­mittel-, Kunststoff-, Pharma-, Holz- und Recy­cling­industrie. Die weltweit marktführende Stellung von Sesotec basiert auf hoher Kompetenz in einem breiten Technologie-Spektrum. Nach wie vor werden alle Systeme und Geräte in Deutschland entwickelt, konstruiert und hergestellt. Der Exportanteil der Produkte beträgt über 50 Prozent.

Sitz
Schönberg (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
75
Mitarbeiter
500

Welche Unternehmen suchen wir?

Wir wollen weiter wachsen und suchen laufend neue Beteiligungs­­möglichkeiten. Unsere Entschei­dungs­wege sind kurz und wir bearbeiten bei uns eingehende Beteiligungs­opportunitäten schnell und diskret.

Uns zeichnet eine kreative und flexible Heran­gehens­weise an jede neue Beteili­gungs­situation aus. Da wir im Unterschied zu Private Equity-Firmen eigenes Geld investieren, sind wir nicht Exit-orientiert, sondern verfolgen eine lang­fristige Ent­wick­lungsperspektive.

Wir suchen Unter­nehmen, die die nach­fol­genden Kriterien erfüllen:

Branchen:

Wir haben keinen Branchen­fokus. In der Vergan­genheit konnten wir umfang­reiche Erfahrungen in produk­tions­orientierten Branchen, verschiedenen Dienst­leistungen und im Handel sammeln.

Unternehmensgröße:

Die Gruppenunternehmen der VTC weisen aktuell einen Umsatz zwischen EUR 75 Mio. und EUR 240 Mio. auf. Auch im Fall von nachvoll­ziehbarem Wachs­tums­potential sollte ein poten­tieller Betei­ligungs­kandidat einen Umsatz von mehr als EUR 10 Mio. aufweisen.

Für unsere Tochter­unternehmen suchen wir je nach Ausgangs­lage auch kleinere Akqui­sitions­kandi­daten.

Beteiligungshöhe und regionaler Fokus:

Bei unseren Investitionen streben wir Mehrheits­betei­ligungen an, die Übernahme quali­fizierter Minder­heits­beteili­gungen ist jedoch auch möglich. Wir inves­tieren pro Transaktion Eigen­mittel von bis zu EUR 50 Mio., größere Inves­titionen prüfen wir zusammen mit Partnern.

Unser regionaler Investi­tions­schwer­punkt liegt in Deutschland und den angrenzenden Ländern.

Aktuelles

Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz für die perfekte Salami

Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz für die perfekte Salami

Im idyllischen St. Stefan im Rosental, mitten in der Südoststeiermark, befindet sich die Heimat der Loidl Salami. Gegründet in den 60-er Jahren verdankt die H. Loidl ...

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Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz für die perfekte Salami

Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz für die perfekte Salami

Das Problem: Rückstände von Aluminium-Clips in der Salami

Nach dem Kuttern, dem sorgfältigen Vermischen aller Zutaten, wird die Wurst in eine luftdurchlässige Hülle abgefüllt und auf beiden Seiten mit Aluminium-Clips geschlossen. Anschließend werden die Salamis in der Reifekammer aufgehängt und verbleiben dort bis zu drei Monate lang. Wird die fertig gereifte Loidl Salami geschnitten verpackt, müssen zuerst die Hülle und die Aluminium-Clips per Hand entfernt werden.

Gelegentlich bleiben Aluminium-Rückstände an der Salami und da die bis da to eingesetzten Standard-Metalldetektoren die geforderten Empfindlichkeiten nicht erreichen konnten, fragte Loidl bei Sesotec nach einer alternativen Lösung an, um in unverpackten Salamistangen mit 50 bis 60 Zentimetern Länge die Aluclips-Teile zu detektieren und verunreinigte Produkte automatisch zu entfernen.

Schnell fiel der Blick auf Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), an denen Sesotec zum Zeitpunkt des Projektes bei Loidl gerade forschte. Bei der Entwicklung der KI Software „THiNK“ entstand mit Loidl eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Die Lösung: Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz für Produkte mit hohem Produkteffekt

Aufgrund der Eigenleitfähigkeit (Produkteffekt) von Fleisch ist es schwierig, metallische Fremdkörper mit herkömmlichen Metallsuchsystemen zu finden. Die THiNK-Software von Sesotec, die bei INTUITY Metalldetektoren eingesetzt wird, macht es möglich, dieses Problem zu lösen.

Bei der THiNK-Technologie werden mehrere Frequenzen simultan auf das zu untersuchende Produkt angewendet. Der Produkteffekt kann so enger eingegrenzt werden und es entstehen mehrere „intelligente“ Erkennungsschwellen. Alle Signale, die außerhalb der Schwellen liegen, werden als Metallfremdkörper erkannt und die Empfindlichkeit wird erheblich erhöht. THiNK verbessert die Metalldetektionsleistung deutlich, weil eine hohe Empfindlichkeitseinstellung möglich ist, um kleinste metallische Partikel zu finden.

Mit THiNK kann der Produkteffekt nahezu völlig ausgeblendet werden, d.h. der Produkteffekt wird von echten Metallverunreinigungen unterschieden. Dadurch minimieren sich Fehlausschleusungen bei gleichzeitig gesteigerter Empfindlichkeit.

Um die beste Einstellung zu finden, wurden Versuche im Sesotec Technikum gemacht. Diese ergaben, dass mit dem Hightech-Metalldetektor INTUITY in Kombination mit der THiNK-Software die Anforderungen von Loidl mit den Empfindlichkeitsgrößen von Fe 1,0 bis 1,3 mm, Non-Fe 1,0 bis 1,3 mm und VA 1,3 bis 1,8 mm erreicht werden konnten.

Loidl erhielt ein UNICON Metalldetektionssystem bestehend aus INTUITY Metalldetektor, Förderband, Control Unit mit THiNK Software und Pusher-Ausscheidesystem.

Der Kundennutzen: Höchste Produktqualität für den Endkunden

Mit der Lösung INTUITY mit THiNK können die Salamis, die einen hohen Produkteffekt haben, effizienter und besser untersucht werden. Die geforderte Empfindlichkeit auf Aluminium und Eisen wird sicher erreicht. Sesotec konnte bei Loidl einen Feldtest mit INTUITY und THiNK in der Produktion durchführen und hat damit wertvolle Erkenntnisse erhalten. Die THiNK-Software wurde perfekt auf die Anforderungen von Loidl angepasst.

Johannes Vogel, Leitung Vertrieb Fleischwaren Unternehmensgruppe / Betriebsleitung Werk St. Stefan im Rosental, ist von der Sesotec Lösung begeistert: „INTUITY mit THiNK ist ‚saugut‘, alles hat super geklappt und läuft ohne Probleme. Die Slicer sind sicher vor Beschädigungen durch Metallteilchen geschützt und es ist ein sehr gutes Gefühl, die neueste und beste Technologie im Einsatz zu haben. Für unseren Endkunden ist die höchst mögliche Produktqualität gewährleistet. Sesotec hat sich um das Anliegen von Loidl gekümmert und aktiv und zeitnah eine Lösung erarbeitet. Wir werden auf jeden Fall wieder auf Sesotec zukommen, wenn ein weiteres Metalldetektionsprojekt ansteht.“

Download Case Study

 Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz für die perfekte Salami

Baettr welcomes Jean Marc Lechene as Head of Baettr Advisory Board.

Baettr welcomes Jean Marc Lechene as Head of Baettr Advisory Board.

The wind industry is continuously developing, and success demands continuous adjustment according to the future needs of the global market. We are therefore very excited and satisfied, that Jean Marc Lechene has taken up position ....

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Baettr welcomes Jean Marc Lechene as Head of Baettr Advisory Board.

Baettr welcomes Jean Marc Lechene as Head of Baettr Advisory Board.

The wind industry is continuously developing, and success demands continuous adjustment according to the future needs of the global market. We are therefore very excited and satisfied, that Jean Marc Lechene has taken up position as our Head of Baettr Advisory Board.

Jean Marc Lechene brings with him broad experience from a high-level background from various industries. Within our industry, he is recognized for his work as COO at Vestas from 2011 until late 2019. Furthermore, Jean Marc Lechene is has international experience from residing in different locations across the globe.

CEO of Baettr, Peter Pallishøj, states: “With Jean Marc Lechene as Head of Baettr Advisory Board, we will have a very competent sparring partner, who can help us to translate market needs and development, so we can integrate it in our strategy in the best way. Besides the strategic understanding, Jean Marc Lechene also has a strong operational understanding, which - in my view - means a perfect fit: It gives him the ability to support our ambition for continuous development across all levels”.

“I am very honoured to join Baettr’s Advisory Board. I have deep consideration and respect for the tough and relevant decisions that Baettr has taken in the past years to position itself as the strategic partner of choice to the OEMs of the Wind industry. The acceleration of the Green Transition opens up even broader perspectives and I am excited to be part of that journey alongside a great team," states Jean Marc Lechene.

JK- Gruppe übernimmt die Rottmann-Scheffel GmbH

JK- Gruppe übernimmt die Rottmann-Scheffel GmbH

Die in Hamburg ansässige Rottmann-Scheffel GmbH gehört mit „Tan Discounter“ zu den größten europäischen Großhändlern für Indoor Tanning Lotion. Als exklusiver Distributor von qualitativ hochwertigen Produkten und bekannten Marken wie „Devoted Creations“ ist die Rottmann-Scheffel GmbH einer der wichtigsten Kosmetik Lieferanten von Sonnenstudios in Europa.

Die JK-Gruppe ist der weltweite Marktführer gewerblich genutzter Solarien und ein führender Anbieter in den Bereichen Wellness, Lifestyle und Healthcare. Mit dem Erwerb von 100 Prozent der Anteile an der Rottmann-Scheffel GmbH wird die JK-Gruppe ihr bestehendes Kosmetikgeschäft weiter ausbauen. Ausschlaggebend für die Übernahme waren vor allem die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit der Rottmann-Scheffel GmbH mit ihren Lieferanten und Kunden. Die gute und vertrauensvolle Kommunikation wird auch in Zukunft fortgeführt und weiter intensiviert. Um Synergien zu nutzen, werden bestehende Prozesse in den nächsten Wochen in die JK-Struktur integriert. Die Ansprechpartner bleiben auch in Zukunft erhalten, so dass sich für Kunden und Partner der Rottmann-Scheffel GmbH nichts ändert.
Wir freuen uns darauf, den Erfolg der Rottmann-Scheffel GmbH gemeinsam mit unseren Lieferanten und Partnern auch in Zukunft fortzuführen.

FLAKE SCAN von Sesotec in der Finalrunde der Plastics Recycling Awards Europe 2021

FLAKE SCAN von Sesotec in der Finalrunde der Plastics Recycling Awards Europe 2021

Sesotec ist mit dem Kunststoff-Flakes-Analysesystem FLAKE SCAN in der Kategorie "Recycling Machinery Innovation of the Year" für die prestigeträchtigen Plastics ...

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FLAKE SCAN von Sesotec in der Finalrunde der Plastics Recycling Awards Europe 2021

FLAKE SCAN von Sesotec in der Finalrunde der Plastics Recycling Awards Europe 2021

Sesotec ist mit dem Kunststoff-Flakes-Analysesystem FLAKE SCAN in der Kategorie "Recycling Machinery Innovation of the Year" für die prestigeträchtigen Plastics Recycling Awards Europe 2021 nominiert worden. Mit dem Analysesystem FLAKE SCAN lässt sich in wenigen Minuten die Qualität von Kunststoff-Flakes und Mahlgut präzise bestimmen.

Für Hersteller und Verarbeiter von Kunststoff-Flakes, und -Mahlgütern ist die Gewährleistung einer hohen Materialqualität ein entscheidender Faktor für einen profitablen Verkauf und Einsatz von Kunststoff-Rezyklat. Je nachdem wie das Rezyklat verwendet werden soll, aber auch zur Bewertung des Recycling-Sortierprozesses, muss die Qualität von Materialchargen häufig mit aufwendigen manuellen, visuellen oder thermischen Stichprobenanalysen beurteilt werden. Dies verursacht zusätzlichen Aufwand, hohe Kosten, Zeitverlust und die Repräsentativität der Stichproben ist zudem gering.

Mit dem Analysesystem FLAKE SCAN von Sesotec lässt sich der Aufwand für unterschiedliche Analyseverfahren deutlich reduzieren und die Qualität von Kunststoff-Flakes und -Mahlgütern innerhalb weniger Minuten effizient und präzise bestimmen. Das Analysesystem FLAKE SCAN liefert die Datenbasis für eine schnelle Entscheidung, ob Kunststoff-Flakes und -Mahlgüter profitabel aufbereitet und eingesetzt werden können. Zudem sind damit Rückschlüsse möglich, ob der ganze Recyclingprozess und einzelne Anlagenkomponenten störungsfrei funktionieren.

„Es freut uns sehr, dass wir es mit unserem FLAKE SCAN in die Finalrunde der Plastics Recycling Awards Europe geschafft haben,“ so Michael Perl, Group Director Sorting Recycling bei Sesotec. „Der Nutzen von FLAKE SCAN liegt darin, dass die Zusammensetzung von Kunststoff-Flake-Chargen innerhalb weniger Minuten feststeht. Bis zu drei Sensoren - Farbsensor, NIR-Sensor und Metallsensor - liefern eine präzise, automatische und reproduzierbare Analyse von Materialstichproben nach Fehlfarben, Kunststoffarten und Metallfremdkörpern.“

Die Gewinner der Plastics Recycling Awards Europe 2021 werden am 5. November, während des zweiten Tages der Plastics Recycling Show Europe im RAI Amsterdam bekannt gegeben.

Veranstalter der Plastics Recycling Awards Europe, die sich an Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen aus dem Bereich Kunststoffrecycling in ganz Europa richten, sind Plastics Recyclers Europe (PRE) und Crain Communications. www.prseventeurope.com

Infografik: Circular Economy - Kunststoffindustrie im Wandel

Infografik: Circular Economy - Kunststoffindustrie im Wandel

Die Kunststoffindustrie befindet sich im Wandel. Die Umstellung auf eine zirkuläre Wirtschaftsweise steht im Fokus und das hat erhebliche Auswirkungen: Die Einstellung der Gesellschaft zu Kunststoff ....

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Infografik: Circular Economy - Kunststoffindustrie im Wandel

Infografik: Circular Economy - Kunststoffindustrie im Wandel

Die Kunststoffindustrie befindet sich im Wandel. Die Umstellung auf eine zirkuläre Wirtschaftsweise steht im Fokus und das hat erhebliche Auswirkungen: Die Einstellung der Gesellschaft zu Kunststoff ändert sich, die Politik reagiert mit neuen Vorgaben und Gesetzen, die Kunststoffindustrie steht vor der Herausforderung, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Nachfrage ihrer Kunden nach Produkten, die ganz oder teilweise aus Rezyklaten bestehen, erfüllt werden können.

Die Komplexität der Thematik „Kunststoffkreislauf“ zeigt nachfolgende Infografik. Deutlich ist zu sehen, dass die Bereitschaft, einen Beitrag zur Lösung des Problems zu leisten, in vielfältiger Form und Ausprägung vorhanden ist. Sie zeigt weiterhin die Ziele, welche die EU für das Recycling von Verpackungsabfällen je nach Materialart bis zum Jahr 2030 vorgibt und dass es noch ein weiter Weg ist, die Nachfrageziele nach Kunststoffverpackungen, die aus Post-Consumer-Rezyklat hergestellt sind, zu erreichen. PET wird als Musterbeispiel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft vorgestellt. Schließlich zeigt die Infografik am Ende die wesentlichen Faktoren auf, warum Kunststoff-Rezyklate bis dato noch nicht ausreichend eingesetzt werden und welche Lösungen es gibt, den Rezyklatanteil zukünftig zu erhöhen.

So testen Sie Inspektionssysteme: Validierung, Verifizierung, Monitoring

So testen Sie Inspektionssysteme: Validierung, Verifizierung, Monitoring

Sesotec-Experten für Lebensmittelsicherheit erläutern die Unterschiede zwischen Validierung, Verifizierung und Monitoring ...

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So testen Sie Inspektionssysteme: Validierung, Verifizierung, Monitoring

So testen Sie Inspektionssysteme: Validierung, Verifizierung, Monitoring

Für Hersteller und Verarbeiter sind Systeme zur Identifizierung von Verunreinigungen in Lebensmitteln ein essenzieller Bestandteil eines effektiven Fremdkörpermanagements. Um die Produktsicherheit jederzeit gewährleisten zu können, setzen Lebensmittelunternehmen auf Inspektionstechnologien – darunter Metalldetektoren und Röntgeninspektionssysteme – um Fremdkörper erkennen und kontaminierte Produkte zuverlässig aus dem Produktionsfluss ausschließen zu können.

In Abhängigkeit von Produkttyp und Anlagengröße, müssen unterschiedliche Technologien eingesetzt werden. Für den effektiven Schutz des Endverbrauchers verlangen internationale Lebensmittelsicherheitsstandards zugleich die laufende Validierung, Verifizierung und Monitoring der eingesetzten Technologien.

Validierung, Verifizierung, Überwachung: Bedeutung & Unterschiede

Die Validierung, Verifizierung sowie Überwachung von Inspektionssystemen in der Lebensmittelindustrie sind drei verschiedene Phasen, die jeweils auf den Lebenszyklus der eingesetzten Technologie abgestimmt sind. Zugleich verfahren sie nach unterschiedlichen Kriterien, um die Effektivität und Effizienz innerhalb eines bestimmten Prozesses zu beurteilen.

Ebenso wie internationale Lebensmittelsicherheits- und Qualitätsstandards, variieren die Anforderungen an die Prüfungsphasen leicht. Folgend beziehen wir uns auf die in der IFS Food-Version 7 festgelegten Standards.

1. Validierung: Kann mein Inspektionssystem alle erforderlichen Ergebnisse erzielen?

Die Validierung findet vor dem Kauf oder der Implementierung eines Inspektionssystems statt. Denn vorab muss geprüft werden, ob es alle notwendigen Anforderungen zuverlässig erfüllen kann.

Gemäß IFS Food 7 bedarf es „der Erbringung eines objektiven Nachweises“. Dieser erfolgt anhand bestimmter Kriterien: Darunter die Wahrscheinlichkeit der Fremdkörpererkennung (Probability of Detection, POD) sowie die Fehlausschluss-Rate (False Rejection Rate, FRR). Beides wird vor Beginn der Prüfung ermittelt und dokumentiert.

So können Sie nach Bewertung des jeweiligen Risikos in Ihrem Prozess evaluieren, welches Inspektionssystem Sie benötigen. Gegebenenfalls kommt nur ein Metalldetektor in Frage, der beispielsweise Metallpartikel einer bestimmten Größe mit einer POD von nicht weniger als 99,98% und einer FRR von nicht mehr als 0,001 % erkennt. Weitere Faktoren, wie Verpackung, Produkteffekt sowie Produktionsgeschwindigkeit, gilt es ebenfalls zu berücksichtigen. Die Kriterien werden dokumentiert und verschiedene Metalldetektoren getestet. Nur jene Systeme, die alle Standards vollumfänglich erfüllen, bestehen die Prozess-Validierung im Qualitätsmanagement der Lebensmittelindustrie.

2. Verifizierung: Funktioniert mein Inspektionssystem erwartungsgemäß?

Wurde ein Inspektionssystem implementiert, folgt die Verifizierung: Dabei handelt es sich um periodische Prüfungsverfahren, welche die fortlaufende Systemfunktion sicherstellen.

Gemäß IFS Food 7 sollte die Verifizierung jährlich stattfinden und zahlreiche Kontrollverfahren, Personalschulungen sowie die vollständige Dokumentation enthalten. Dazu zählen auch Maßnahmen zur Gewährleistung einer jederzeit zuverlässigen Ausschleusung verunreinigter Lebensmittel aus dem Produktionsprozess.

Aufgrund der lediglich jährlich stattfindenden Verifizierung sieht der IFS Food 7 Tests und Dokumentationen vor, die umfangreicher als die routinemäßige Überwachung sind. Diese diskutieren wir im nun folgenden Abschnitt.

3. Monitoring: Ist mein Prozess unter Kontrolle?

Die kontinuierliche Überwachung dient der adäquaten Identifikation etwaiger Veränderungen im Zeitverlauf, welche die Leistung des Inspektionssystems negativ beeinflussen könnten.

Das Monitoring ist Routine und verläuft mehrmals pro Tag. Normalerweise zu Beginn und am Ende einer jeden Schicht und immer dann, wenn eine Produkt- oder Chargenumstellung vollzogen wird. Gemäß IFS Food 7 zeichnet sich die Überwachung durch „eine geplante Abfolge von Beobachtungen oder Messungen von Kontrollparametern" aus. Diese testen unter anderem:

  • dass ein System mit den richtigen Einstellungen arbeitet.
  • den Durchlauf von Prüfkörpern in Metalldetektoren, um einen jederzeit zuverlässigen Ausschluss von Fremdkörpern zu gewährleisten.
  • dass die Auffangwanne für ausgeschleuste Produkte geleert wurde und der Auswurfschacht nicht blockiert wird.

Auch das Monitoring wird dokumentiert, allerdings nicht so detailliert wie die Verifizierung.

Die Bedeutung des Testens für das Fremdkörpermanagement

Validierung, Verifizierung und Überwachung sind unterschiedliche Prüfphasen. Dennoch sind sie miteinander verbunden und dienen übergeordneten Zielen für die Lebensmittelsicherheit. Die Prüfphasen garantieren unter anderem:

  • dass Lebensmittelunternehmen Technologien zur Identifikation von Verunreinigungen nutzen, die für ihre Produkte und Prozesse geeignet sind.
  • die richtige Kalibrierung, damit jede Inspektionstechnologie mit der notwendigen Empfindlichkeit arbeitet.
  • die sofortige Identifizierung von Einflüssen, welche die Leistung des Inspektionssystems negativ beeinflussen. Nur so können Lebensmittelunternehmen entsprechende Anpassungen vornehmen und Fehler beseitigen.
  • die gründliche und fortlaufende Dokumentation von Protokollen zur Einhaltung der Lebensmittelsicherheit.
  • die Reduzierung von Fehlausschlüssen und somit die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.
  • die problemlose Erfüllung aller Standards für die Lebensmittelsicherheit (zum Beispiel IFS).
  • die Reduzierung des Risikos unentdeckter Fremdkörper, die zu teuren Produktrückrufen führen könnten.

Wie Sie Ihre Metalldetektoren und Röntgeninspektionssysteme testen

Die Überwachung Ihres Inspektionssystems ist nicht nur für die Einhaltung aller Lebensmittelsicherheitsstandards notwendig. Vielmehr ist diese Maßnahme auch für den Verbraucherschutz und Ihre Reputation unerlässlich. Möglicherweise verändert sich die Leistung und Empfindlichkeit Ihres Systems im Laufe der Zeit. Regelmäßige und gründliche Tests helfen bei der Identifikation und Behebung kleinerer Probleme, bevor diese zu schwerwiegenden Komplikationen führen.

Folgend ein Überblick zu allen Schritten einer regelmäßigen Überwachung für Metalldetektoren und Röntgeninspektionssysteme.1. Nutzen Sie geeignete Prüfkörper für Ihre Metalldetektoren & Röntgengeräte

Um Ihre Risiken im Prozess möglichst zielgerichtet zu reduzieren, sollten Sie geeignete Prüfkörper für die Kontrolle von Metalldetektoren und Röntgengeräten nutzen. Insbesondere sollten Sie sich auf den „Worst-Case“ vorbereiten und jene Prüfkörper implementieren, die am schwierigsten zu identifizieren sind.

Prüfkörper für Metalldetektoren und Röntgeninspektionssysteme gibt es in verschiedenen Formen (u.a. Karten, Stäbchen, Würfel, Kugeln), Materialien (u.a. FE, NFE, V2A) sowie Größen und sind für unterschiedlichste Prozesse und Anwendungen geeignet.

2. Nutzen Sie die richtige Testverpackung & Position

Ganz gleich ob Glas, Kunststoffschalen oder Blechdosen: Bei Verpackungs- und Abfüllanlagen sollten die Prüfkörper in repräsentativen Verpackungen platziert werden. Zugleich sollten Sie einige Prüfkörper an Stellen positionieren, an denen die Empfindlichkeit des Inspektionssystems am geringsten ist. Beispielsweise in der Mitte des Metalldetektors oder Röntgengeräts.

3. Wählen Sie die passenden Kontrollverfahren

Die Anzahl und Häufigkeit der Tests sowie die Art und Weise der Verunreinigung hängt von den zu erfüllenden Anforderungen und Ihrer Risikotoleranz ab.

Eines der schnellsten und einfachsten Kontrollverfahren: Wenn Prüfkörper (FE, NE, V2A) an verschiedenen Positionen (vorne, Mitte, hinten) in drei Verpackungseinheiten hintereinander platziert werden. Diese sollten in regelmäßigen Abständen angeordnet sein und mit normaler Betriebsgeschwindigkeit durch den Metalldetektor laufen. So können Sie überprüfen, ob das Inspektionssystem Verunreinigungen an allen drei Positionen zuverlässig erkennt.

Dieses Verfahren können Sie auch mit anderen, umfangreicheren Verfahren kombinieren, die in unterschiedlichen Abständen durchgeführt werden.

4. Legen Sie Kontroll-Intervalle fest

Im Rahmen des routinemäßigen Monitorings sollten Kontrollen zu folgenden Zeitpunkten durchgeführt werden:

  • Zu Beginn und am Ende einer Schicht oder eines Produktionszyklus.
  • In regelmäßigen Abständen während eines Produktionszyklus, zum Beispiel 1x pro Stunde.
  • Unmittelbar nach einer Chargen- oder Produktumstellung.
  • Nach einer Einstellungsänderung am Inspektionssystem.
  • Nach der Identifikation und Fehlerbehebung am System.
  • Nach Wartung oder Instandhaltung.

5. Dokumentieren Sie Ihre Kontrollergebnisse gemäß Anforderungen

Verschiedene Lebensmittelsicherheitsstandards sowie gesetzliche Vorschriften stellen an die Dokumentation der laufenden Leistungskontrollen unterschiedliche Anforderungen. Innovative Inspektionssysteme sind mit einer Software ausgestattet, die (sobald programmiert) eine automatisierte Protokollierung aller Kontrollergebnisse sowie deren Versand an zuständige Stellen ermöglicht.

Fazit: Konstant optimale Leistungen in der Fremdkörperkontrolle sicherstellen

Jedes Lebensmittel und jede Produktionslinie ist einzigartig und birgt für die Fremdkörperkontrolle besondere Herausforderungen. Für die richtige Auswahl eines Inspektionssystems, welches den individuellen Anforderungen gerecht wird, ist zunächst eine umfangreiche Validierung nötig. Zugleich bedarf es einer fortlaufenden Verifizierung und routinemäßigen Überwachung, um eine konstant zuverlässige Performance von beispielsweise Metalldetektoren und Röntgengeräten sicherzustellen. Regelmäßige Kontrollmaßnahmen erfordern oftmals einen erheblichen Zeit- und Ressourcenaufwand. Inspektionssysteme zur Identifikation von Verunreinigungen sollten daher so konzipiert sein, dass diese Kontrollverfahren einfach und schnell ablaufen.


E-Book: Food Safety - Was Lebensmittelverarbeiter wissen müssen

Die Lebensmittelindustrie ist eine der meist regulierten Branchen überhaupt. Hersteller und Verarbeiter müssen bei der Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln eine Vielzahl von Gesetzen, Regeln, Vorschriften, Verordnungen und Richtlinien beachten.

Mit diesem E-Book wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Faktoren, die in der Lebensmittelindustrie eine wichtige Rolle spielen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

 

E-Book: Food Safety - Was Lebensmittelverarbeiter wissen müssen

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Die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Lebensstandard bringen viele Herausforderungen mit ....

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E-Book: Food Safety - Was Lebensmittelverarbeiter wissen müssen

E-Book: Food Safety - Was Lebensmittelverarbeiter wissen müssen

Die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Lebensstandard bringen viele Herausforderungen mit sich und gerade an die Lebensmittelindustrie sind die Erwartungen hoch: die Produkte sollen gut schmecken, sicher, qualitativ hochwertig, vielfältig und überall und jederzeit verfügbar sein. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, setzen Hersteller und Verarbeiter in der Lebensmittelproduktion auf neue Technologien sowie Automatisierung und Digitalisierung. Eine der wichtigsten Errungenschaften moderner Lebensmittelherstellung und -verarbeitung
ist die verbesserte Lebensmittelsicherheit. Umfangreiche Qualitätsmanagementsysteme ermöglichen höchste Sicherheitsstandards. Durch Risikoanalysen und systematische Kontrollen nimmt die Ernährungsindustrie ihre Verantwortung für die Sicherheit und Qualität ihrer Produkte wahr.

Industrielle Lebensmittelproduktion heißt auch ressourcenschonende Lebensmittelproduktion. Um langfristig am Markt erfolgreich sein zu können, ist für die Unternehmen der Ernährungsindustrie nachhaltiges Wirtschaften von höchstem Interesse. Verluste im Produktionsprozess bedeuten Kosten und Verschwendung. Das ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern auch ein ethisches.

Last but not least ist die Lebensmittelindustrie eine der meist regulierten Branchen überhaupt. Hersteller und Verarbeiter müssen bei der Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln eine Vielzahl von Gesetzen, Regeln, Vorschriften, Verordnungen und Richtlinien beachten.

Mit diesem E-Book wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Faktoren, die in der Lebensmittelindustrie eine wichtige Rolle spielen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.


 

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Recyclingquote, Rezyklatanteil und die Auswirkungen auf die Kunststoffindustrie

Recyclingquote, Rezyklatanteil und die Auswirkungen auf die Kunststoffindustrie

Auf dem Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft ist es das erklärte Ziel von Industrie, Gesellschaft und Politik, die Abfälle von heute in Sekundärrohstoffe....

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Recyclingquote, Rezyklatanteil und die Auswirkungen auf die Kunststoffindustrie

Recyclingquote, Rezyklatanteil und die Auswirkungen auf die Kunststoffindustrie

Was versteht man unter der Recyclingquote?

Als Recyclingquote bezeichnet man den Anteil der tatsächlich aus dem Abfall recycelten Wertstoffe. Hier wird unterschieden in Sekundärbauteile (komplette, wiederverwertbare Bauteile) und Sekundärrohstoffe. Welche Bezugszahlen für die Berechnung der Recyclingquote jedoch genau verwendet werden, ist ebenso vielfältig wie umstritten. Denn häufig wird die Recyclingquote gleichgesetzt mit der Verwertungsquote. Während jedoch letztere auch die energetische Verwertung von Wertstoffen aus Abfall umfasst – also Energierückgewinnung durch Verbrennung und somit Ressourcenverschwendung –, schließt die Recyclingquote diese Art der Verwertung aus.

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz definiert in Paragraph 3 Absatz 25 Recycling als „jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden.“ Ferner wird ausgeführt, dass Recycling die „energetische Verwertung und die Aufbereitung zu Materialien, die für die Verwendung als Brennstoff oder zur Verfüllung bestimmt sind“ ausschließt (Absatz 23a).

Laut der Studie Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2019 werden hierzulande 99,4% der insgesamt 6,3 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle verwertet, doch nur 47% werden recycelt. Von Kunststoffabfällen aus privaten Haushalten werden sogar nur 33% recycelt. Der Grund für diese Diskrepanz ist, dass Kunststoffe in der Industrie meist sauber und sortenrein anfallen, in Haushalten jedoch stark vermischt.

Hier kommt es unter anderem auf die richtige Mülltrennung durch die Verbraucher an, denn vermischte Abfälle sind schwierig zu recyceln. Je besser zuhause getrennt wird, desto leichter können die unterschiedlichen Verpackungen in den Anlagen  sortiert und folglich auch recycelt werden.

 

EU-Abfallrahmenrichtlinie

Um die Recyclingquote bei Siedlungsabfällen zu erhöhen, wurde 2018 die EU-Abfallrahmenrichtlinie von 2008 nochmals verschärft. Sah die ursprüngliche Richtlinie bis 2020 für jedes Land eine Recyclingquote von 50% für bestimmte Materialien vor, sind es laut der novellierten Abfallrahmenrichtlinie (EU-RL 2018/851/EG) bis 2025 55%, 60% bis 2030 und sogar 65% bis 2035. Auch hat sich mit den neuen EU-Vorgaben die Berechnung der Recyclingquote geändert. Bisher orientieren sich die EU-Mitgliedstaaten an sogenannten Inputberechnungen. Das heißt, es wird gezählt, was aus einem Sammelsystem ins Recycling gelangt. Künftig gelten EU-weit Output-orientierte Quoten. Es gelten somit nur solche Abfälle als recycelt, die auch tatsächlich wiederverwertet werden. Um eine einheitliche Anwendung der Berechnungsvorschriften zu gewährleisten, hat die EU-Kommission konkrete Berechnungs- und Messungspunkte für die häufigsten Abfälle und Recyclingverfahren festgelegt.

Wie hat sich die Recyclingquote bei Kunststoff in den letzten Jahren entwickelt?

2019 fielen in Deutschland 6,28 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. Etwa 85,2% dieser Abfälle entstanden nach Gebrauch (sog. Post-Consumer-Abfälle). Die restlichen 14,8% fielen bei der Herstellung und vor allem bei der Verarbeitung von Kunststoffen an. Das klingt nach jeder Menge Recycling-Material. Doch weit gefehlt. Wie aus dem 2019 von der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Plastikatlas hervorgeht, werden 60% unseres Plastikmülls "energetisch verwertet". Die restlichen knapp 40 Prozent werden recycelt.

Entwicklung des Recyclings von Kunststoffverpackungen

Laut der IK Industrie­vereinigung Kunststoff­verpackungen e.V lässt sich seit In-Kraft-Treten des deutschen Verpackungsgesetzes im Jahr 2019 ein deutlicher Positivtrend bei den Recyclingquoten von Kunststoffverpackungen beobachten. Diese sind, wie einer Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung zu entnehmen ist, in 2019 im Bereich des privaten Endverbrauchs um 12,3% gestiegen. Demzufolge liegen im Jahr 2019 Kunststoffverpackungen bei Quoten von insgesamt 55,2%, bezogen auf den Gesamtmarkt. So konnte laut der ZSVR (Zentrale Stelle Verpackungsregister) die sehr ambitionierte gesetzliche Recyclingquote von 58,5% nahezu erreicht werden.

IK-Geschäftsführerin Dr. Isabell Schmidt zeigt sich erfreut über diese Entwicklung: „Der sprunghafte Anstieg des Recyclings ist ein grandioser Erfolg des neuen Verpackungsgesetzes, für das sich unsere Branche eingesetzt hat.“

Gleichzeitig betont Schmidt, dass nun die Kreislaufwirtschaft weiter an Fahrt aufnehmen müsse und es jetzt darum ginge, die finanziellen Anreize für recyclingfähiges Verpackungsdesign zu stärken, damit sich Investitionen in neue Verpackungsdesigns auch für jedermann bezahlt machen. Für 2022 ist eine erneute Überprüfung des Verpackungsgesetzes angedacht.

Was versteht man unter Rezyklaten?

Der Begriff „Rezyklat“ findet vor allem in der Kunststoffindustrie Verwendung und steht synonym für wieder aufbereitete Kunststoffabfälle. Rezyklate werden je nach Zustand der zu recycelnden Kunststoffabfälle mittels unterschiedlicher Wiederaufbereitungsverfahren gewonnen. Grundsätzlich werden Kunststoffrezyklate in zwei Kategorien unterteilt: „Post Industrial Rezyklate“ und „Post Consumer Rezyklate“.

Post Industrial Rezyklate

Post Industrial Rezyklate werden aus industriellen Abfällen gewonnen, die während des Produktionsprozesses als Ausschuss anfallen. Meist fallen sie sortenrein an und können somit ohne großen Sortier- und Reinigungsaufwand mit Hilfe spezieller Kunststoffmühlen zerkleinert und wiederverwertet werden. Post Industrial Rezyklate sind aufgrund des sauberen Ausgangsmaterials besonders hochwertig und werden aus diesem Grund von vielen Unternehmen bevorzugt eingesetzt. Und doch gibt es Anwendungsbereiche wie Lebensmittel, Kosmetik und Pharma, in denen selbst die sortenreinen Post Industrial Rezyklate aufgrund höchster Anforderungen an Produktsicherheit und-hygiene nicht oder nur begrenzt eingesetzt werden dürfen.

Post Consumer Rezyklate

Diese Rezyklate werden aus den Abfällen der Endverbraucher, sprich dem gelben Sack bzw. der gelben Tonne, gewonnen. Post Consumer Abfälle werden gesammelt, nach Kunststoffart (PP, PE, PS) sortiert, zerkleinert, gewaschen und anschließend zu Kunststoffgranulat geschmolzen. Da im gelben Sack Verpackungen aus unterschiedlichsten Plastiksorten vermischt sind, ist die Aufbereitung zu hochwertigem Rezyklat anspruchsvoller und bedarf modernster Recycling- und Sortieranlagen.

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Entwicklung des Rezyklatanteils und die Folgen für die Kunststoffindustrie

Rezyklate werden als Rohstoff für neue Kunststoffprodukte immer wichtiger. Das zeigte auch das 2019 erschienene Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland. So wurden 2019 13,7% der gesamten Kunststoffverarbeitungsmenge durch Rezyklate gedeckt. Seit der letzten Erhebung 2017 stieg die Rezyklatmenge pro Jahr um rund 5%. Doch es gibt beim Einsatz von Rezyklaten noch deutlich Luft nach oben.

Die IK (Industrievereinigung Kunststoffverpackungen) sieht die Haupthemmnisse für den Rezyklateinsatz in der mangelnden Verfügbarkeit und teilweise minderwertigen Qualität des Rezyklatmaterials. Recycler und Entsorgungsverbände fordern daher schon seit Mitte 2020 Maßnahmen der Politik. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller von den Grünen warb beim Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress in Stuttgart für einen „verpflichtenden Rezyklatanteil bei Kunststoffen". Der Bundesrat jedoch wies die Forderung nach nationalen Rezyklat-Einsatzquoten für bestimmte Produkte zurück. Der Grund: Während Kunststoff-Rezyklate in vielen Bereichen, wie im Bau-, Verpackungs- und Landwirtschaftssektor bereits routinemäßig zum Einsatz kommen, sind die Hürden in anderen Bereichen wie Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen, die besondere Anforderungen an die Qualität der Rezyklate stellen, sehr hoch. Für solch sensible Anwendungen stehen aktuell noch nicht die erforderlichen Mengen und Qualitäten von Sekundärrohstoffen zur Verfügung.

Die Qualität und Sicherheit von Produkten darf jedoch keinesfalls durch den Einsatz von Rezyklaten beeinträchtigt werden. Laut der IK spielt zum einen eine optimierte Abfalltrennung durch den Verbraucher eine tragende Rolle, zum anderen braucht es Investitionen in Hightech-Sortierung und hochwertige Aufbereitung, um die geforderten Mengen zu bewältigen und optimal zu sortieren. Nur durch ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten – vom Konsumenten über den Recycler bis hin zu Herstellern und Verarbeitern – lässt sich langfristig ein stabiler Markt für Rezyklate etablieren.

Herausforderungen für Recycler, Kunststoffhersteller und -verarbeiter

Durch die steigenden Anforderungen an Rezyklatmenge und -qualität steigt nicht nur der Druck auf die Recycler, mehr sortenreines Material herzustellen. Auch die Hersteller und Verarbeiter müssen mehr Rezyklat einsetzen, um künftig Kundenwünschen und gesetzlichen Vorgaben nachkommen zu können. Zum einen müssen Maschinen teilweise nachgerüstet werden, um mehr Materialien verarbeiten zu können, zum anderen bedarf es modernster Materialanalysesysteme, Sortiergeräte und Metallseparatoren, um auch mit minderwertigen Qualitäten umgehen und eventuelle Störstoffe zuverlässig beseitigen zu können.

Fazit

Die Begriffe Recyclingquote und Rezyklatanteil werden oft synonym verwendet, haben jedoch unterschiedliche Bedeutungen. Während die Recyclingquote den Anteil an wiederverwerteten Abfällen darstellt, versteht man unter dem Rezyklatanteil den Anteil an Sekundärrohstoffen, die in neue Produkte einfließen. Beides – Recyclingquote und Rezyklatanteil – sind wichtige Faktoren für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Die Recyclingquote ist jedoch nur schwer nachvollziehbar. Bisher wurde alles berechnet, was aus einer Sortieranlage ins Recycling geht. Verluste beim Recyclingprozess, wie etwa die Verbrennung von Störstoffen, wurden bislang bei der offiziellen Quote mit einbezogen. Die Recyclingquote bedingt jedoch unmittelbar die Verfügbarkeit von Sekundärrohstoffen. Je mehr stofflich verwertet wird, desto mehr Material steht für die Herstellung von Rezyklat zur Verfügung. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, muss die Recyclingquote und damit einhergehend auch der Einsatz von Rezyklaten bei der Herstellung neuer Produkte deutlich erhöht werden. Hierfür bedarf es zum einen weiterer Maßnahmen der Politik und zum anderen die Bereitschaft aller Beteiligten, seien es Verbraucher, Recycler, Hersteller oder Verarbeiter, ihren Beitrag zu leisten und an einem Strang zu ziehen.


Neues E-Book:  Die Kreislaufwirtschaft - Herausforderungen und Chancen für Recycler und Kunststoffverarbeiter

In diesem umfassenden E-Book erhalten Sie Einblick in die wichtigsten Faktoren der Circular Economy. Dabei betrachten wir insbesondere das Ziel der Schaffung einer Kreislaufwirtschaft, die nicht nur für Mensch und Umwelt sondern auch für Recycler, Kunststoffhersteller- und Verarbeiter profitabel sein muss.

Reinheit für chemische Produkte durch präzise Qualitätskontrolle

Reinheit für chemische Produkte durch präzise Qualitätskontrolle

Die Schirm GmbH ist als Produktionsdienstleister für die chemische und verwandte Industrien tätig...

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Reinheit für chemische Produkte durch präzise Qualitätskontrolle

Reinheit für chemische Produkte durch präzise Qualitätskontrolle

Das Problem: Strengste Qualitätsansprüche in der chemischen Industrie

Die Qualitätsanforderungen der chemischen Industrie sind besonders hoch. Als Dienstleiter dieser Industrie stellt sich die Schirm GmbH der Herausforderung und legt größten Wert auf Qualität, Transparenz, Zuverlässigkeit, Ressourcenschonung sowie auf den Schutz und die Sicherheit für Mensch und Umwelt.

Bei der Veredlung von Schüttgütern spielen Metalldetektoren eine wesentliche Rolle, um eine gleichbleibend hohe Produktqualität und -sicherheit zu gewährleisten. Gleichermaßen erwarten die Kunden, dass die Anlagen schnell umzurüsten sind, um hohe Flexibilität und Effizienz zu erreichen. Rahmenparameter des Projektes waren neben dem Einsatz in ATEX- 20-Zone eine kompakte Bauweise wegen beengter Platzverhältnisse.

Die Lösung: Reinste chemische Produkte durch mehrstufige und präzise Metalldetektion

Der Metallseparator RAPID PRO-SENSE mit Control Unit GENIUS+ verfügt durch die innovative HRF-Technologie (High Resolution Frequency) über eine extrem hohe Tastempfindlichkeit. Das Detektionssignal wird mit einer speziellen Frequenz gesendet und ausgewertet. Neben Eisen- und Buntmetallen können sogar kleinste Partikel von nichtmagnetischem Edelstahl optimal detektiert und separiert werden. Die Control Unit GENIUS+ mit Touchscreen ermöglicht eine Qualitätskontrolle ohne großen Aufwand, da die Daten per USB Stick gesichert und weiterverarbeitet werden können.

Außerdem bietet das modulare Gerätekonzept Flexibilität. Der Metallseparator RAPID PRO-SENSE kann maßgeschneidert an die kunden- und materialspezifischen Anforderungen angepasst werden. Bei beengten bzw. ungünstigen Platzverhältnissen z.B. mit einem drehbaren Schlechtauslauf. Die Montage erfolgt durch Standard-Jacob-Anschluss-Systeme schnell und mit geringem Aufwand.
Der Metall-Separator RAPID PRO-SENSE mit runder Ausscheidemechanik, ohne Totecken, wird bei der Herstellung von pulverartigem, empfindlichem Material mit hohen Ansprüchen an Reinigbarkeit und häufigen Materialwechseln hauptsächlich zur Qualitätskontrolle im Warenausgang eingesetzt.Alles in allem, überzeugt der RAPID PRO-SENSE mit hoher Leistung, einfacher Reinigung und flexiblen Installationsmöglichkeiten.
Um die Produktqualität weiter zu erhöhen, wird der Inline-Magnet-Separator MAGBOX eingesetzt. Durch die extrem hohen Kräfte des Neodym- Magnetmaterials ist es möglich, selbst Eisen-Staub und schwach magnetisierte Edelstahl-Partikel aus dem Produktstrom zu trennen. Magnet-Separatoren, die induktiven Metall-Separatoren vorgeschaltet sind, sortieren Fe-Metalle aus und entlasten damit die induktive Separation.

Der Kundennutzen: Schirm liefert höchste Qualität

Als flexibler und erfahrener Produktionsdienstleister entwickelt die Schirm GmbH das Dienstleistungsangebot kontinuierlich und angepasst an die Aufgabenstellungen weiter. Mit der unkomplizierten Installation der Kombination aus Metalldetektor und Magnet, erzielt Schirm reinste Produkte mit größtem Mehrwert für die Kunden.

Außerdem ist festzuhalten, dass für den Erfolg dieses Projektes die technischen Features des Metallseparators und des Magnetsystems sowie die enge Zusammenarbeit der Projektpartner Schirm und Sesotec entscheidend waren.

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 Reinheit für chemische Produkte durch präzise Qualitätskontrolle

Connected – FRIWO & Brekr gestalten gemeinsam die Zukunft der Elektromobilität

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„Die Erde erwärmt sich, und die Auswirkungen auf den Lebensraum von Pflanzen, Tieren und Menschen sind enorm. Da CO2 den größten Beitrag zur globalen Erwärmung leistet...

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Connected – FRIWO & Brekr gestalten gemeinsam die Zukunft der Elektromobilität

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„Die Erde erwärmt sich, und die Auswirkungen auf den Lebensraum von Pflanzen, Tieren und Menschen sind enorm. Da CO2 den größten Beitrag zur globalen Erwärmung leistet, ist es notwendig, die Emissionen zu reduzieren. Elektrisches Fahren ist eine der Lösungen. Unsere Aufmerksamkeit liegt auf dem Akku, weil sich dort noch Verbesserungen erzielen lassen.“

Brekr Team

Im Jahr 2018 wurde offiziell mit der Entwicklung von Brekr begonnen. Seitdem arbeitet das Team mit Spezialisten, Experten, Enthusiasten und Lieferanten zusammen die dessen Leidenschaft für elektrisches Fahren, Technik und Design teilen. Von Beginn an verfolgten die Gründer Jasper Hagedoorn und Niels Willems eine bestimmte Mission: Die Realisierung eines konsequent zu Ende gedachten E-Mobility-Konzepts.

Seit der Gründung konzentrierte sich das niederländische Unternehmen auf die wichtigsten technischen Komponenten. Das Team suchte nach einem leistungsfähigen Motor, einer Batterie mit optimaler Kapazität und einem Controller, der diese effizient steuert.

FRIWO als Brekrs Systempartner der Wahl

Nach zahlreichen Tests und Untersuchungen stand fest: FRIWOs ganzheitliche Systemlösungen stechen in diesem noch recht jungen Markt besonders hervor. Alle benötigten Informationen konnten von FRIWO jederzeit zur Verfügung gestellt werden, sodass es dem Brekr-Team gelang eine optimale Funktionsfähigkeit zu erreichen. Brekr und FRIWO bilden ein hervorragendes Match und setzen auf eine langfristige Kooperation, um weiterhin höchsten E-Mobility-Fahrkomfort zu bieten.

Details zu dieser Success Story und weiteren spannenden E-Mobility Projekten erfahren Sie hier!

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Anschrift
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