Über uns

Wir sind eine kontinuierlich wachsende Beteiligungsholding. Unser Fokus liegt sowohl in der Weiterentwicklung der bestehenden Gruppenunternehmen als auch in der Akquisition neuer Beteiligungen.

Unternehmer mit langer Historie

Wir haben die VTC seit Mitte der 1990er Jahre gemeinsam auf­gebaut. Zu Beginn haben wir im Auftrag von Investoren als klas­sische Private Equity-Gesellschaft agiert, seit Anfang der 2000er-Jahre verfolgen wir jedoch unsere ursprüng­liche Vision: Wir inves­tieren aus­schließlich unsere eigenen, selbst erwirt­schaf­teten Mittel und sind dadurch selbst zu Unter­nehmern geworden. Uns treibt die lang­fristige Weiter­entwicklung der VTC und ihrer Gruppen­unter­nehmen und nicht die kurz­fristige Perspektive auf einen schnellen Exit.

Holding mit Mehrwert

Wir verstehen uns als Sparrings­partner des Managements unserer Betei­li­gungen. Dabei unter­stützen wir bei der Strategie­ent­wicklung oder selektiv in stra­te­gischen Projekten. Die Grup­penun­ternehmen agieren eigenständig und autark, die Holding hält keine Zentral­funktionen vor. Wir vermeiden operative und finanzielle Ver­flech­tungen zwischen unseren Betei­li­gungs­unternehmen und stärken statt­dessen die Flexi­bili­tät und Hand­lungs­fähigkeit des Managements vor Ort.

Professionelle Akquisitionsprozesse

Mit unserer langjährigen Erfah­rung und unserem soliden finan­ziellen Back­ground – die Holding ist voll­ständig eigenkapital­finanziert – sind wir in Veräuße­rungs­pro­zessen seriöse und zuver­lässige Gesprächs­partner für Unter­nehmer oder Konzerne. Da wir selbst Unternehmer sind, können wir uns gut in die Situation unserer Gegenüber hinein­ver­setzen. Aufgrund unserer Struktur können wir schnell entscheiden und individuell angepasste Betei­li­gungs­modelle anbieten.

Werteorientierte Firmenkultur

Unser Team ist über die letzten zwei Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen. Unsere Firmenkultur basiert auf Werten, die wir auch in unsere Gruppen­unter­nehmen trans­por­tieren. Für uns steht nicht nur die Erreichung kurzfristiger finanzieller Ziele im Vordergrund, sondern wir achten auf die lang­fris­tigen Aus­wir­kun­gen unseres Handelns. Unsere Investition in ein Unter­nehmen bedeutet gleichzeitig ein starkes Commitment gegenüber den Kunden, Mitar­beitern und Fremd­kapi­tal­gebern.

Unser Wertekatalog

VTC in Zahlen

EUR > 500 Mio.
Jahresumsatz
> 4.500
Mitarbeiter
EUR 300 Mio.
Eigenkapital
bis EUR 50 Mio.
Eigenkapital pro Transaktion

Das VTC-Team

Philipp Härtel
Philipp Härtel
Investment Analyst

Philipp Härtel ist seit 2020 Teil des Teams von VTC. Er arbeitet an laufenden Transaktionen und ist mit der Sondierung potentieller Beteiligungen und Märkte betraut.

Vor seinem Einstieg bei VTC war er im M&A Team von Harris Williams in Frankfurt tätig. Zu seinen weiteren Stationen zählen unter anderem die Beteiligungsgesellschaft Gimv, KPMG und ING Corporate Finance.

Herr Härtel hält einen Bachelor of Science in Ökonometrie der Universität Maastricht sowie einen Master of Science in Corporate Finance der Rotterdam School of Management.

Jürgen Leuze
Jürgen Leuze
Managing Partner

Jürgen Leuze hat in den Anfangsjahren der VTC an verschiedenen Indus­trie­konsoli­die­rungen mitgewirkt und zeitweise auch Geschäfts­führungs­mandate in Betei­ligungs­unter­nehmen übernommen. In den letzten Jahren hat Jürgen Leuze an diversen Unter­nehmens­trans­aktionen mitgewirkt und dabei breite Erfahrung in den Berei­chen Erneuerbare Energien sowie Industrie aufgebaut. Jürgen Leuze verant­wortet die Beteili­gung der VTC an der Baettr Holding GmbH.

Vor seinem Studium war Jürgen Leuze für die HypoVereinsbank AG in München tätig. Er kommt aus einer Unter­nehmer­familie in Baden-Württemberg und ist aktiver Gesell­schafter in der familien­eigenen Industriegruppe.

Jürgen Leuze hat einen Abschluss als lic.oec. (HSG) in Betriebswirtschaft mit der Vertiefung in Finanz- und Rech­nungs­wesen der Universität St. Gallen, Schweiz.

Stefan Leuze
Stefan Leuze
Managing Partner

Stefan Leuze hat zahlreiche Transaktionen der VTC in Deutsch­land und in der Schweiz begleitet, viele davon im Maschinen- und Anla­gen­bau. Er verantwortet die Betei­ligungen der VTC an der Sesotec GmbH und der JK-Gruppe.

Vor seiner Zeit bei der VTC war Stefan Leuze Partner einer Bera­tungs­firma und dort unter anderem als Interim Geschäfts­führer mit der Neu­aus­richtung mittel­stän­discher Unterneh­men betreut. Zu Beginn seiner Karriere war er für die Strate­gieberatung Bain & Company in München und London sowie für die HypoVereinsbank AG in München tätig. Darüber hinaus ist er im Verwal­tungs­rat der fami­lien­eigenen Unter­nehmens­gruppe tätig.

Stefan Leuze hat einen Abschluss als Diplom-Kaufmann der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Sara Grauenhorst
Sara Grauenhorst
Leiterin Personal

Sara ist seit 2021 Teil des Teams der VTC. Sie verantwortet den Bereich Personal und ist HR-seitig in die Betreuung der Beteiligungsgesellschaften eingebunden.

Vor ihrem Einstig bei der VTC war Sara für Eversheds Sutherland in München tätig und verantwortete dort sämtliche HR-Themen der Fachbereiche Litigation & Dispute Management sowie Arbeitsrecht. Während dieser Zeit begleitete sie die Kanzlei im Rahmen verschiedener Umstrukturierungen strategisch sowie operativ bei allen personalrelevanten Maßnahmen.

Frau Grauenhorst hält einen Bachelor of Laws mit dem Schwerpunkt Human Resource Management der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, München.

Julius Mährlein
Julius Mährlein
Investment Director

Julius Mährlein ist seit 2015 für die VTC tätig. Er begleitet Unter­neh­mens­transak­tionen und ist in die Ent­wick­lung der Beteili­gung­sunter­nehmen eingebunden.

Von 2011 bis 2014 war er für die Investment Bank GCA Altium tätig und hat an einer Vielzahl von M&A-Transaktionen auf der Käufer- wie auch Verkäuferseite mitgewirkt. Zudem hat er in seiner Zeit bei GCA Altium umfangreiche Kapital­markt­erfahrung erworben. Seine Branchen­schwer­punkte waren dabei Kon­sum­güter und Handel.

Julius Mährlein hält einen Bachelor sowie einen Master of Science in International Business der Universiteit Maastricht, Niederlande.

Richard G. Ramsauer
Richard G. Ramsauer
Managing Partner

Richard Ramsauer hat für die VTC zahlreiche Unternehmens­trans­ak­tionen in den Berei­chen Industrie, Infra­struktur­technik und Elektronik durchgeführt. Er betreut die Betei­li­gung der VTC an der FRIWO AG. Richard Ramsauer ver­ant­wortet auch die Öffentlichkeits­arbeit der VTC.

Zuvor war Richard Ramsauer mehrere Jahre für die Strategie­beratung Bain & Company in München und Stockholm tätig. Während seiner Beratungs­tätigkeit verantwortete er Effizienz­programme und Strategie­projekte im Industrie- und Rohstoff­sektor. Darüber hinaus ist Richard Ramsauer im familien­eigenen Forstbetrieb aktiv.

Richard Ramsauer hat einen Abschluss als lic.oec. (HSG) in Betriebs­wirtschaft der Uni­versität St. Gallen, Schweiz, sowie einen MBA der University of Chicago, USA. Richard Ramsauer ist österreichischer Staatsbürger.

Dr. Thomas Robl
Dr. Thomas Robl
Managing Partner

Vor Gründung der VTC im Jahr 1992 war Thomas Robl mehrere Jahre für die IMM Industrie Management München tätig, damals eine der ersten deutschen Betei­li­gungs­gesell­schaften.

Während seiner Tätigkeit bei der VTC hat Thomas Robl seine umfang­reiche Trans­aktions­erfahrung im Rahmen von zahl­reichen Unter­neh­mens­trans­ak­tionen einge­bracht. In den Anfangsjahren der VTC hat er eine Reihe von Industrie­konsoli­dierungen umgesetzt und bei einzelnen Betei­li­gungen auch operative Ver­ant­wortung übernommen. Thomas Robl hat bei der Gründung eines führenden Emissions­hauses für Private Equity Dachfonds mitgewirkt und sitzt heute im Auf­sichtsrat der Gesell­schaft.

Thomas Robl hat einen Abschluss als Dr. rer. nat. in Physik der Technischen Universität München sowie einen MBA von INSEAD, Frankreich.

Dr. Ulrich Wolfrum
Dr. Ulrich Wolfrum
Partner

Ulrich Wolfrum ist seit 2000 bei der VTC und hat bei zahlreichen Unter­nehmens­transaktionen mitgewirkt sowie diverse strategische Projekte und Add-on-Akqui­si­tionen bei Beteiligungs­firmen verantwortet. Er ist heute Ansprech­partner für M&A-Berater bzw. Invest­ment­banken und verantwortet den Bereich Deal Generation bei der VTC.

Nach seinem Studium war Ulrich Wolfrum mehrere Jahre für die Strate­gie­beratung A.T. Kearney in München und Düsseldorf tätig. Sein Schwerpunkt lag auf Kunden in den Bereichen Konsum­güter, Handel und Energie, bei denen er neben Effizienz­steige­rungen auch an der Entwicklung und Umsetzung von Strategie­projekten mitwirkte. Er konnte hierbei auf die Erfahrungen aus seinem elterlichen Unternehmen zurückgreifen.

Ulrich Wolfrum hat einen Abschluss als Dr. oec. publ. sowie Diplom-Kaufmann der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Karriere

Derzeit bieten wir folgende offenen Stellen an:

Investment Associate (m/w/d)

Unsere Mehrheitsbeteiligungen

Baettr Holding GmbH

Baettr  ist ein führender Komponentenlieferant für die Windindustrie. Die Firma ist spezialisiert auf die Serienproduktion von kundenspezifischen Großgusskomponenten für On- und Offshore Märkte inkl. CNC-Bearbeitung, Oberflächenbehandlung sowie Vormontageleistungen. Die internationale Präsenz mit drei Gießereien, zwei Bearbeitungsstandorten und zwei Standorten zur Oberflächenbearbeitung in Europa und Asien ermöglicht es Baettr, weltweit Kunden zu beliefern.

Sitz
Stade (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
240
Mitarbeiter
1.100
FRIWO AG

Die FRIWO AG entwickelt, produziert und vertreibt als international agierender Systemanbieter von Hard- und Softwarelösungen leistungsfähige und hochwertige Produkte entlang des elektrischen Antriebsstrangs. Wesentliche Anwendungsbereiche sind die Elektromobilität, mobile Werkzeuge, die Medizintechnik und diverse industrielle Applikationen. Durch eine globale Produktions- bzw. Beschaffungsstruktur ist es der FRIWO möglich, technologisch führende Produkte zu überzeugenden Preisen anbieten zu können.

Sitz
Ostbevern (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
100
Mitarbeiter
>2.500
JK-Gruppe GmbH

Die JK-Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Investitionsgütern für die Besonnungs-, Fitness- und Beauty-Branche. Am Standort Windhagen entwickelt und produziert das Unternehmen Geräte unter den Markennamen „Ergoline“, „Beauty Angel“, „Sonnenengel“ und „Wellsystem“. Die Anwendungsbereiche umfassen kosmetische Besonnungen, Rotlicht- und Nahinfrarot-Anwendungen für schönere Haut sowie Wasserstrahl-Massagen.

Sitz
Windhagen (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
85
Mitarbeiter
350
Sesotec GmbH

Die Sesotec produziert Geräte und Systeme für die Fremdkörper­detektion /-separation, die Produkt­inspek­tion und die Sortierung von Stoffströmen für die Lebens­mittel-, Kunststoff-, Pharma-, Holz- und Recy­cling­industrie. Die weltweit marktführende Stellung von Sesotec basiert auf hoher Kompetenz in einem breiten Technologie-Spektrum. Nach wie vor werden alle Systeme und Geräte in Deutschland entwickelt, konstruiert und hergestellt. Der Exportanteil der Produkte beträgt über 50 Prozent.

Sitz
Schönberg (Deutschland)
Umsatz (EUR Mio.)
75
Mitarbeiter
500

Welche Unternehmen suchen wir?

Wir wollen weiter wachsen und suchen laufend neue Beteiligungs­­möglichkeiten. Unsere Entschei­dungs­wege sind kurz und wir bearbeiten bei uns eingehende Beteiligungs­opportunitäten schnell und diskret.

Uns zeichnet eine kreative und flexible Heran­gehens­weise an jede neue Beteili­gungs­situation aus. Da wir im Unterschied zu Private Equity-Firmen eigenes Geld investieren, sind wir nicht Exit-orientiert, sondern verfolgen eine lang­fristige Ent­wick­lungsperspektive.

Wir suchen Unter­nehmen, die die nach­fol­genden Kriterien erfüllen:

Branchen:

Wir haben keinen Branchen­fokus. In der Vergan­genheit konnten wir umfang­reiche Erfahrungen in produk­tions­orientierten Branchen, verschiedenen Dienst­leistungen und im Handel sammeln.

Unternehmensgröße:

Die Gruppenunternehmen der VTC weisen aktuell einen Umsatz zwischen EUR 75 Mio. und EUR 240 Mio. auf. Auch im Fall von nachvoll­ziehbarem Wachs­tums­potential sollte ein poten­tieller Betei­ligungs­kandidat einen Umsatz von mehr als EUR 10 Mio. aufweisen.

Für unsere Tochter­unternehmen suchen wir je nach Ausgangs­lage auch kleinere Akqui­sitions­kandi­daten.

Beteiligungshöhe und regionaler Fokus:

Bei unseren Investitionen streben wir Mehrheits­betei­ligungen an, die Übernahme quali­fizierter Minder­heits­beteili­gungen ist jedoch auch möglich. Wir inves­tieren pro Transaktion Eigen­mittel von bis zu EUR 50 Mio., größere Inves­titionen prüfen wir zusammen mit Partnern.

Unser regionaler Investi­tions­schwer­punkt liegt in Deutschland und den angrenzenden Ländern.

Aktuelles

Wie effektiv ist Ihr Fremdkörpermanagement?

Wie effektiv ist Ihr Fremdkörpermanagement?

Für die Lebensmittelsicherheit in produzierenden und verarbeitenden Unternehmen ist ein gut funktionierendes Fremdkörpermanagement von entscheidender Bedeutung.....

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Wie effektiv ist Ihr Fremdkörpermanagement?

Wie effektiv ist Ihr Fremdkörpermanagement?

Was bedeutet Fremdkörpermanagement? Warum ist es wichtig?

Das Fremdkörpermanagement ist ein Verfahren zur Untersuchung, Identifikation und Vermeidung von Verunreinigungen in der industriellen Lebensmittelproduktion.

Im Zeitalter der Globalisierung ein wichtiges Unterfangen, schließlich steigt das Risiko kontaminierter Lebensmittel mit der Komplexität der Lieferketten. Die Produkte durchlaufen mehrere Stationen und werden einer Vielzahl von Verarbeitungsschritten unterzogen. Die weltweite Verflechtung von Landwirtschaft, Verarbeitung, Produktion, Transport und Konsum ist schließlich notwendig, um eine stetig wachsende Weltbevölkerung ernähren zu können. Ein adäquates Qualitätsmanagement zur Fremdkörperkontrolle reduziert das Risiko verunreinigter Lebensmittel zu Gunsten des Endverbrauchers und schützt die Produktion sowie das Image von Unternehmen der Lebensmittelindustrie.

Die globalen Verflechtungen der Lebensmittelbranche sind komplex: ob bei der Erzeugung, in der Logistik oder beim Verkauf.

Die frühzeitige Erkennung und Prävention von Verunreinigungen fördert zugleich die Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit in der gesamten Versorgungskette. Der schnelle Ausschluss kontaminierter Lebensmittel aus dem Produktionskreislauf schont Ressourcen, die man für die weitere Verarbeitung und den Transport verbrauchen würde. Zugleich minimiert ein effizientes Fremdkörpermanagement das Risiko, dass verunreinigte Lebensmittel auch andere Produkte kontaminieren und beugt somit Lebensmittelverschwendung vor.

Zertifizierungen für Lebensmittelsicherheit und Protokolle für die Fremdkörperkontrolle

Alle international anerkannten Standards für Lebensmittelsicherheit basieren auf dem HACCP-Konzept. Hierbei werden potenzielle Gefahrenquellen für die Lebensmittelsicherheit identifiziert und bewertet, um ein Verfahren zur proaktiven Risikokontrolle und -reduzierung zu etablieren. Fremdkörper gehören zu den häufigsten Arten von Verunreinigungen. Entsprechend bewerten zertifizierende Organisationen in Audits auch stets die Protokolle zur Untersuchung, Identifikation und letztlich Vermeidung von Verunreinigungen in Lebensmitteln.

Ein adäquates Fremdkörpermanagement ist daher eine wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung nach beispielsweise DIN EN ISO 22000, IFS, BRCGS, SQF, FSSC 22000. Wenngleich sich die Standards in ihren Anforderungen hinsichtlich präventiver Maßnahmen unterscheiden, erfordern sie alle den Einsatz von Methoden zur Erkennung und Entfernung physikalischer Fremdkörper, die zudem regelmäßig validiert und verifiziert werden müssen.

Einige der Anforderungen an Fremdkörperkontrollen auf HACCP-Basis sind:

BRCGS – Risiken für Verunreinigungen werden bei der Gefahrenanalyse (2.7.2), der dokumentierten Risikobeurteilung (3.5.1.1) sowie der Beurteilung des Wartungsprogramms für Ausrüstung (4.7.2) und Reinigungsprotokolle (4.11.3) berücksichtigt. Zugleich enthält der BRCGS-Standard ein komplettes Kapitel mit Beschreibungen zum effizienten Einsatz von Systemen zur Identifikation und dem Ausschluss von Fremdkörpern (4.10)

IFS – Beschrieben wird das Fremdkörpermanagement in Abschnitt 4.12 und gilt als "Knock-out"-Anforderung. Im Falle der Nichterfüllung ist eine Zertifizierung nicht möglich. Im IFS Leitfaden fußt ein gutes Qualitätsmanagement zur Fremdkörperkontrolle auf sechs Aspekten: Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsmanagement, Ressourcenmanagement, Lebensmittelsicherheit, Verantwortung der Unternehmensführung, Planung und Produktionsprozess sowie laufende Messungen, Analysen und Verbesserungen

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Zertifizierungen für Lebensmittelsicherheit und ihre Unterschiede

Methoden zur Identifikation von Verunreinigungen in Lebensmitteln

Zusätzlich zu den Protokollen und Technologien zur Vermeidung von Verunreinigungen, muss das Fremdkörpermanagement auf HACCP-Basis auch über Methoden zur Identifikation von Kontaminationen verfügen. Fremdkörperdetektionssysteme dienen als Kontrollmechanismus an kritischen Lenkungspunkten in der Lebensmittelproduktion. Die drei gängigsten Arten solcher Geräte sind:

  • Metalldetektoren und -separatoren – Um sowohl eisenhaltige als auch nicht-eisenhaltige Metalle in Lebensmitteln zu identifizieren und diese zuverlässig aus dem Prozessablauf auszuschließen, werden Metalldetektoren eingesetzt. Sie reduzieren das Risiko von Verunreinigungen durch Geräteverschleiß und andere Ursachen. Für Produkte, die über eine hohe Leitfähigkeit verfügen beziehungsweise dem sogenannten „Produkt-Effekt“ unterliegen, zeigen sich herkömmliche Metalldetektoren oft nicht ausreichend. Metalldetektion mit künstlicher Intelligenz bietet unter diesen Umständen noch besseren Schutz
  • Röntgeninspektionssysteme – Mit Systemen zur Röntgeninspektion lassen sich jegliche Fremdkörper identifizieren, deren Dichte höher ist als jene der Lebensmittel: einschließlich Knochensplitter, Metalle, Glas, Kunststoffe und mehr
  • MagnetsystemeMagnetseparatoren werden entlang der Produktionslinie positioniert, um magnetische Metallpartikel in Materialströmen aufzufangen

Diese Technologien zur Fremdkörpererkennung sind meist mit einem Auswurfsystem ausgestattet, welches das verunreinigte Produkt zuverlässig aus dem Produktionsprozess entfernt.

Zudem sind fortschrittliche Technologien mit Softwarelösungen ausgestattet, die Daten über untersuchte Chargen und identifizierte Verunreinigungen aufzeichnen und speichern. Dies erleichtert die Rückverfolgbarkeit sowie eine detaillierte Dokumentation, um die Wirksamkeit des Fremdkörpermanagements zu beurteilen.

Im Sinne einer jederzeit zuverlässigen Funktionsweise, setzen die wichtigsten Standards für Lebensmittelsicherheit zudem eine regelmäßige Wartung und Kalibrierung der Detektionssysteme voraus.

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Die Vorteile eines effektiven Fremdkörpermanagements

Ein zuverlässiges Qualitätsmanagement zur Fremdkörperkontrolle ist für die Gesundheit des Endverbrauchers von entscheidender Bedeutung. Doch auch für Lebensmittelhersteller selbst ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:

  • Zertifizierungen, die Zugang zu lukrativen Märkten schaffen – Um eine Zertifizierung von international anerkannten Standards wie IFS und BRCGS zu erhalten, bedarf es eines durchdachten und zuverlässigen Fremdkörpermanagements. Zertifizierungen durch Dritte werden immer mehr zu einer Voraussetzung für Geschäftsbeziehungen mit großen Produzenten, Distributoren und Einzelhändlern: sowohl im Ausland als auch im Inland. Ohne adäquate Fremdkörperkontrollen zur Erfüllung von Compliance-Standards laufen Lebensmittelhersteller Gefahr, von lukrativen Märkten ausgeschlossen zu werden oder diese an Wettbewerber zu verlieren
  • Höhere Produktivität - Die Implementierung modernster Technologien zur Identifizierung von Verunreinigungen reduziert den Zeit- und Ressourcenaufwand für manuelle Inspektionen, die Entnahme von Proben und Dokumentationen drastisch. Schnell, genau und zuverlässig arbeitende Detektionssysteme sichern Ihren Produktionsprozess ohne großen zusätzlichen Ressourcenaufwand
  • Weniger Kosten – Verunreinigungen frühzeitig und zuverlässig zu erkennen spart Kosten, die mit einer langwierigen Untersuchung etwaiger Quellen verbunden sind. Zudem können unentdeckte Fremdkörper zu Beschädigungen an Anlagen sowie zu Kreuzkontaminationen führen. Die Folge sind kostspielige Reparaturen und eine höhere Lebensmittelverschwendung
  • Reduziert das Risiko eines Rückrufs – Wird kein effektives Fremdkörpermanagement implementiert, landen verunreinigte Lebensmittel beim Endverbraucher. Die mit einem Produktrückruf verbundenen direkten, sofort messbare Kosten von durchschnittlich bis zu 10 Millionen US-Dollar (~8 Mio. €) können die Existenz eines Unternehmens maßgeblich bedrohen. Mehr noch: Ein großer Imageschaden entsteht. Zudem verursachen Rückrufaktionen Störungen im Betriebsablauf und führen häufig zu einer großen Menge an verschwendeten Lebensmitteln.

Fazit: Fremdkörpermanagement schützt Verbraucher und Ihre Marke

Für Unternehmen der Lebensmittelindustrie sollten stets die Gesundheit und Sicherheit des Endverbrauchers im Mittelpunkt stehen. Dieses Engagement bedarf der Implementierung und Durchführung validierter Prozesse zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit, einschließlich Fremdkörperkontrollen. Aber ein effizientes Fremdkörpermanagement ermöglicht mehr als nur den Schutz des Konsumenten. Mit einer funktionierenden Kombination zwischen innovativer Technologie und durchdachten Verfahren sinken die Risiken einer Verunreinigung, damit einhergehende Unkosten sowie die Lebensmittelverschwendung. Und auch das Image Ihres Unternehmens wird es Ihnen danken.


Wie Künstliche Intelligenz zu nachhaltiger und profitabler Lebensmittelverarbeitung beiträgt

Trotz unterschiedlicher zur Verfügung stehender Fremdkörperdetektionstechnologien können bestimmte Lebensmittel mit herkömmlichen Methoden nicht optimal untersucht werden. Der Grund: Manche Lebensmittel weisen einen starken Produkteffekt auf, der die Metalldetektion erschwert. Um dies auszugleichen, wird häufig die Empfindlichkeit des Metalldetektors erhöht, was jedoch wiederum zu vielen Fehlauslösungen und Produktionsverlusten führt.
Dieses Whitepaper erklärt das Problem des Produkteffekts und zeigt, warum Künstliche Intelligenz eine innovative und vielversprechende Lösung dafür darstellt.

 

Anschrift
VTC GmbH & Co. KG
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